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Alfredo Campoli

Die belcanto-Violine, vol. 1
Bach: Partita für Violine solo Nr. 2
Tartini: Violinsonaten „Teufelstriller“ und „Didone abbandonata“
Händel: Violinsonaten op. 1

Alfredo Campoli, Violine
George Malcolm, Klavier und Cembalo

Eloquence ELQ4825175, Preiscode: BG (2 CD), VÖ: 14.2.2018, 0028948251759

Seit den 1930er Jahren hatte Campoli nicht nur in England überwältigenden Erfolg insbesondere als Interpret leichter, unbeschwerter Musik. Und das sowohl mit seinem eigenen Salonorchester wie auch mittels seiner Aufnahmen für Decca. Die hier wieder veröffentlichten Aufnahmen barocker Violinwerke entstanden zwischen 1948 und 1955, zu einer Zeit, da Musik aller Epochen mit einem reichen, voluminösen Ton und expressiver Phrasierung gespielt wurde. Campoli war italienischer Herkunft, aber in London aufgewachsen. Unterricht hatte er bei seinem Vater, einem professionellen Geiger. Bald tourte Campoli mit Sängerinnen wie Nellie Melba und Clara Butt. Und auch sein Spiel wurde oft mit dem belcanto-Gesang verglichen. Was hier besonders gut in den 1955 aufgenommenen Tartini-Sonaten zu verfolgen ist.

 

 

 

Alfredo Campoli

Die belcanto-Violine, vol. 2
Mendelssohn Bartholdy: Violinkonzert op. 64
Bruch: Violinkonzert Nr. 1 op. 26
Beethoven: Violinkonzert op. 61

Alfredo Campoli, Violine
London Philharmonic Orchestra, Eduard van Beinum, Adrian Boult (Mendelssohn)
New Symphony Orchestra, Royalton Kisch (Bruch)
London Symphony Orchestra, Josef Krips (Beethoven)

Eloquence ELQ4825171, Preiscode: BG (2 CD), VÖ: 14.2.2018, 0028948251711

Mehr als alle anderen Violinkonzerte hat Campoli das von Mendelssohn geliebt und immer wieder gespielt, vom Beginn seiner Karriere 1923 an bis zu seinem letzten großen Auftritt im Alter von 74 Jahren, als der Kritiker von The Strad konstatierte, sein neunhundertfünfzigstes Konzert klänge sowohl frisch wie reif. Zweimal hat er das Mendelssohn-Konzert mit dem London Phiharmonic Orchestra aufgenommen; einmal 1949 mit Eduard van Beinum am Pult, dann 10 Jahre später unter der Leitung von Sir Adrian Boult. Beide Einspielungen sind vergleichshalber auf diesem Doppelalbum zu hören. Die Aufnahmen der Konzerte von Bruch und Beethoven entstanden 1951.

 

 

 

Alfredo Campoli

Die belcanto-Violine, vol. 3
Encores von Dohnanyi, Paganini, Fibich, Ponce.
Drdla, Fiocco, Schubert, Albeniz, Heuberger, Mendelssohn, Drigo, Elgar, Gardner, Debussy, Foster, Kreisler, Wieniawski, Paderewski, Granados und Tartini

Alfredo Campoli, Violine
George Malcolm, Eric Gritton, Klavier

Eloquence ELQ4825159, Preiscode: BG (2 CD), VÖ: 14.2.2018, 0028948251599

Campoli verfügte über eine ganz natürliche Vorliebe für leichte, unbeschwerte Musik. Musik, die einfach nur Freude machen soll – dem Interpreten, der seine ganze Virtuosität vorführen und dem Hörer, der sich daran begeistern kann. Ein Schwerpunkt dieses Doppelalbums ist die Wiederveröffentlichung einer Kreisler-Aufnahme, die Campoli aus Anlass von dessen 80. Geburtstag 1955 aufgenommen hatte. Beide waren wesensverwandt; beide zu Hause sowohl im Café wie im Konzertsaal, beide verfügten über eine brillante Technik und eine große Wärme des Ausdrucks.

 

 

 

Alfredo Campoli

Die belcanto-Violine, vol. 4
Werke von Tschaikowsky, Lalo, Sarasate, Saint-Saëns, Wieniawski, Paganini

Alfredo Campoli, Violine
London Symphony Orchestra, Ataulfo Agenta, Eduard von Beinum, Piero Gamba, Anatole Fistulari

Eloquence ELQ4825151, Preiscode: BG (2 CD), VÖ: 14.2.2018, 0028948251513

Als Campoli Tschaikowskys Violinkonzert Ende 1956 aufnahm, war er gerade von einer Tournee durch die Sowjetunion zurückgekehrt, wo er enthusiastisch gefeiert und mit Oistrakh verglichen worden war, wie Gerald Moore sich erinnerte. Das Doppelalbum zeigt ihn in seiner ganzen Meisterschaft in einer Reihe von Aufnahmen mit diversen Decca-Hausdirigenten aus den 1950er Jahren. Darunter Paganinis erstes Konzert in dem Arrangement von Fritz Kreisler. Das hatte er erstmals im Sommer 1938 auf einem Henry Wood Promenade Concert gespielt, und er erinnerte sich: „Das war einer der stolzesten Momente meines Lebens, als das Publikum in der Queen‘s Hall mich sechsmal auf die Bühne applaudierte.“

 

 

 

Alfredo Campoli

Die belcanto-Violine, vol. 5
Elgar: Violinkonzert op. 61
Bruch: Schottische Fantasie op. 46
Bliss: Violinkonzert; Thema und Kadenz

Alfredo Campoli, Violine
London Philharmonic Orchestra, Sir Adrian Boult, Sir Arthur Bliss

Eloquence ELQ4825143, Preiscode: BG (2 CD), VÖ: 14.2.2018, 0028948251438

Elgar hatte sein Violinkonzert Fritz Kreisler gewidmet, dessen unübertroffener Anwalt mit seiner unglaublichen Technik und seinem Gefühl für Effekt Campoli stets war. Die Aufnahme des Violinkonzerts von Elgar im Oktober 1954 lebt auch von der Unterstützung durch Adrian Boult, der sich stets für Elgars Werke einsetzte. Trotz seines Namens und seiner italienischen Herkunft war Campoli durch und durch Londoner und verfügte über einen britisch-trockenen Humor. Der kommt sehr schön im Violinkonzert von Bliss zum Tragen; der Komponist hatte das Werk für Campoli geschrieben. Komponist und Solist hatten die Interpretation 1955 erarbeitet.

 

 

 

Alfredo Campoli

Die belcanto-Violine, vol. 6
Werke von Sarasate, Albeniz, Brahms, Bach, Schubert, Yamada, Mozart, Paganini, Bazzini, Wieniawski

Alfredo Campoli, Violine
Daphne Ibbott, Norihiko Wada, Klavier

Eloquence ELQ4825135, Preiscode: BG (2 CD), VÖ: 14.2.2018, 0028948251353

Über ein halbes Jahrhundert lang hat Campoli ein Bestseller-Album nach dem anderen veröffentlicht. Diese 6. Folge der Campoli-Reihe enthält mit den Wieniawski-Einspielungen nun auch seine letzte Aufnahme für Decca. Da war er 72 Jahre alt, spielte aber immer noch bis zu sieben Stunden täglich und hatte nichts von seiner Vitalität und Virtuosität verloren. Ein besonderes Feuerwerk brennt er mit einer ganzen Reihe von Encores ab, die während seiner Japan-Tournee im Juli 1966 aufgenommen wurden.

 

 

 

Franz Schubert

Sonate B-dur D960
Drei Klavierstücke (Impromptus) D946

Volodymyr Lavrynenko, Klavier

gwk records GWK135, Preiscode: CE, VÖ: 14.2.2018, 4260113461358

Spätestens seit seinem 1. Preis beim Internationalen Schubert-Wettbewerb Dortmund 2016 ist Volodymyr Lavrynenko als Schubert-Spezialist ausgewiesen. Mit der B-Dur Klaviersonate D 960 und den Drei Klavierstücken D 946 hat der deutsch-ukrainische Pianist zwei extrem anspruchsvolle und intime Werke aus dem letzten Lebensjahr des Komponisten eingespielt. Mitreißend bringt er die emotionale Kraft, die Vielschichtigkeit und Ambivalenz dieser Werke zum Ausdruck, so dass sie das ganze Spektrum menschlichen Glücks und menschlicher Sehnsucht mitsamt ihrer Kehrseite, den Ängsten, Verlorenheiten, Einsamkeiten, mit Trauer und Schmerz, Erschütterung und Innigkeit, spiegeln.

Lavrynenko, der auch anderweitig vielfach ausgezeichnet wurde und international gastiert, studierte bei Tomasz Herbut, Konstantin Lifschitz, Evgeni Koroliov und Anna Vinnitskaya.

 

 

 

Was soll man an dem Abend tun

Virtuose Blockflötenmusik von Bassano, Virgiliano, van Eyck, Boismortier, Telemann, Bach, Dinescu

Annette John, Blockflöten    

Arcantus ARC17010, Preiscode: CE, VÖ: 14.2.2018, 4260412810109

In ihrem ersten Soloalbum nimmt Annette John den Hörer mit auf eine Reise quer durch die Flötenmusik der letzten 1100 Jahre. Den Anfang macht das „Da pacem Domine“, eine der frühesten geistlichen Melodien aus dem 9. Jahrhundert. Über Jacob van Eyck, Bach und Telemann u. a. hin zu Violeta Dinescu schlägt dieses Album einen großen Bogen und zeigt die beeindruckende Wandlungsfähigkeit und Interpretationssicherheit Annette Johns. Alle Kompositionen werden mit dem besonders für das jeweilige Werk passende Instrument gespielt – eine bestechende Vielfalt an Blockflötenklängen.

 

 

 

Georg Philipp Telemann live

Konzerte e-moll und D-dur
Ouvertüre D-dur
Conclusion D-dur

Bremer Barockorchester

Arcantus ARC17011, Preiscode: DD (DVD Video), VÖ: 14.2.2018, 4260412810116

DVD Video, Stereo 2.0, Dolby digital 5.0, 16:9

Das Bremer Barockorchester zeigt mit dieser DVD Live-Aufnahmen mit spannende Auszügen aus dem facettenreichen Œuvre Telemanns und erinnert anlässlich der ausklingenden Feierlichkeiten zum 250. Todestag an den Hamburger Musikdirektor. Durch erfrischende Interpretation und schöne Bilder macht es Freude, diese Musik neu zu entdecken. Innerhalb kürzester Zeit hat sich das junge Ensemble viele – auch internationale – Liebhaber erspielt und einen Förderverein gründen können. Auch durch seine Unterstützung wurde diese DVD erst ermöglicht.

 

 

 

Johannes Brahms

1. Klavierkonzert op. 15
Sieben Fantasien op. 116

Hans Leygraf, Klavier
Swedish Radio Symphony Orchestra, Stig Westerberg
(The Leygraf Archives, vol. 1)

dbProductions DBCD183, Preiscode: CE, VÖ: 14.2.2018, 7393787181837

Mit dieser Archiv-Serie zollt das Label dbProductions dem großen schwedischen Pianisten Hans Leygraf (1920-2011) Tribut. Auf dieser ersten Folge ist eine Liveaufnahme des monumentalen 1. Klavierkonzerts von Johannes Brahms zu hören, aufgeführt 1970. Die späten 7 Fantasien hat Leygraf 1980 im Studio aufgenommen.

 

 

 

Anders Nilsson

Orchesterwerke:
Symphonie Nr. 4
Klavierkonzert
Zarah Suite
Chaconne

Martin Sturfält, Klavier
Västerås Sinfonietta, Eva Ollikainen, Gábor Takács-Nagy

dbProductions DBCD184, Preiscode: CE, VÖ: 14.2.2018, 7393787181844

Ersteinspielungen

Die Västerås Sinfonietta, Gewinner des schwedischen Grammy, meldet sich mit einem interessanten Komponistenportrait zurück. Anders Nilsson (*1954) gilt als einer der bedeutendsten schwedischen Komponisten der Gegenwart. Hier wird sein Schaffen in vier repräsentativen Werken in Ersteinspielung vorgestellt, darunter die lyrische 4. Symphonie und als Bonus ein Werk für Klavier solo, die Chaconne, mit der Nilsson Franz Liszt Tribut zollt.

 

 

 

Amanda & Julius

Klavierwerke
Amanda Maier: Preludes
Julius Röntgen: Neckens Polska op. 11; Julklapp! op. 12; Adagio
Amanda Maier/Julius Röntgen: Zwiegespräche

Bengt Forsberg, Klavier (und Orgel)

dbProductions DBCD185, Preiscode: CE, VÖ: 14.2.2018, 7393787181851

Ersteinspielung

Amanda Maier und Julius Röntgen waren ein Paar – in der Musik und in der Liebe. Im Rahmen der Maier-Gesamtaufnahme stellt dbProductions hier in Ersteinspielung Klavierwerke der beiden vor, darunter Röntgens brillante „Neckens Polska“, seiner zukünftigen Frau gewidmet, und die „Zwiegespräche“, die beide gemeinsam als jung verheiratetes Paar schrieben. Charmante, schöne und hochromantische Musik, vorgetragen von einem der besten schwedischen Musiker, dem preisgekrönten Bengt Forsberg.

 

 

 

Jan Dismas Zelenka

Da pacem Domine ZWV167
Psalmi Vespertini III

Ensemble Inégal
Prager Barocksolisten, Adam Viktora

Nibiru NIB01642231, Preiscode: CE, VÖ: 14.2.2018, 8595056601643

Erste vollständige Gesamtaufnahme (vol. 1: Nibiru NIB01612231, vol. 2 NIB01632231)

Mit seinen sechs Vesperpsalmen und einem Magnificat, komponiert zwischen 1725 und 1728, startete der Dresdner Hofmusiker Zelenka ein bemerkenswertes Projekt. Denn die Auswahl der Psalmtexte machte es möglich, nahezu jede Vesperfeier des Kirchenjahres mit diesen Kompositionen abzudecken. Geschrieben hat er sie für die königliche Kapelle in Dresden. Aufbewahrt werden sie heute in der Sächsischen Landesbibliothek; leider sind vielfach nur noch die Partituren vorhanden und die seinerzeit beiliegenden Stimmen verloren gegangen, was mühsame Rekonstruktionen notwendig macht.

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