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044747343228

Johann Jakob Walther (1650-1717)

Hortulus Chelicus und Scherzi

Ensemble Eco dell‘Anima

Centaur CRC3432, Preiscode: CE, VÖ: 16.11.2016, 044747343228

Walther (wahrscheinlich nicht verwandt mit Johann Sebastian Bachs Vetter Johann Gottfried Walther) erarbeitete sich schon in jungen Jahren eine erstaunliche Leistungsfähigkeit als Violinvirtuose. Um 1670 herum begab er sich nach Florenz und diente dort als Geiger im Orchester des Großherzogs der Toscana, Cosimo III de‘ Medici. Vier Jahre später kehrte er nach Deutschland zurück und wurde Orchesterleiter am Dresdner Hof. Er beendete seine Karriere am Hof von Erzbischof Anselm Franz von Ingelheim in Mainz. Die CD bietet Ausschnitte aus seinen zwei Hauptwerken, den „Scherzi da violino solo“, 1676 in Dresden entstanden, und dem „Hortulus chelicus“. Diese Sammlung vollendete er 1688 in Mainz. Insbesondere der „Hortulus chelicus“ ist ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung der Geigentechnik, enthält zugleich aber leicht spielbare Musik für Amateure. Wie Biber und Schmelzer gehörte Walther zu den bekannten Geigern in Deutschland, die eigene Werke spielten. Der belgische Musikhistoriker François-Joseph Fétis nannte Walther den „Paganini seiner Zeit“.

 

 

044747345024

Johann Sebastian Bach

Das wohltemperierte Clavier

John Paul, Lautenwerck

Centaur CRC3450, Preiscode: EC (4 CD), VÖ: 16.11.2016, 044747345024

Aufnahmen des „Wohltemperierten Klaviers“ gibt es viele – kaum eine Pianistin oder ein Pianist von Rang, der sich dieses Referenzwerks im Lauf seiner Karriere nicht irgendwann angenommen hätte. Was diese Einspielung vor anderen auszeichnet, ist die Verwendung des Lautenwercks. Das Lautenklavier (Lautenclavicymbel) ähnelt dem Cembalo. Die Saiten bestehen jedoch nicht aus Metall, sondern aus (doppelter) Darmbesaitung. Dadurch klingt das Lautenklavier weicher als ein Cembalo. Es soll auch Kombinationen von zwei Registern Darmbesaitung und einem Register aus Metall gegeben haben. Und der Korpus mutet denn doch ein wenig exotisch an, denn er hat die Form einer riesigen liegenden Laute. Johann Sebastian Bach besaß zwei solcher Instrumente, die vermutlich wegen des weichen, relativ leisen Klangs ähnlich wie das Clavichord fürs häusliche Musizieren eingesetzt wurden. Während es in der Literatur diverse Erwähnungen dieses Instruments gibt, ist kein originales spielbares Lautenklavier erhalten. Für diese Einspielung benutzte John Paul einen 1998 entstandenen Nachbau aus der Werkstatt von Anden Houben mit einer Stimmtonhöhe von 392 Hz.

 

 

044747348520

Musik für Klarinettentrio

Darius Milhaud: Suite op. 157b
Aram Khatchaturian: Trio g-Moll
Edward Knight: Sea of Grass, Ocean of Sky
Béla Bartók: Kontraste

Trio Solari:
Sean Yung-Hsiang Wang, Violine
Chad Burrow, Klarinette
Amy I-Lin Cheng, Klavier

Centaur CRC3485, Preiscode: CE, VÖ: 16.11.2016, 044747348520

Anliegen des Trio Solari ist es, sowohl bekannte wie aber auch neue Kompositionen für das klanglich so reizvolle Klarinettentrio vorzustellen. Und so bietet auch die hier vorliegende CD durchaus Entdeckungen. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat sich das Trio in den USA einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Das Repertoire reicht von eleganter Musik des 18. Jahrhunderts bis zu Auftragswerken. Alle Ensemblemitglieder haben Lehrstühle an amerikanischen Universitäten inne.

 

 

044747349329

Johann Jakob Walther (1650-1717)

Hortulus Chelicus (Gesamtaufnahme)

Sean Yung-Hsiang Wang, Barockvioline
Matthew Dirst, Cembalo und Orgel
Barrett Sills, Barockcello

Centaur CRC3493, Preiscode: EC (4 CD), VÖ: 16.11.2016, 044747349329

Walther (wahrscheinlich nicht verwandt mit Johann Sebastian Bachs Vetter Johann Gottfried Walther) erarbeitete sich schon in jungen Jahren eine erstaunliche Leistungsfähigkeit als Violinvirtuose. Um 1670 herum begab er sich nach Florenz und diente dort als Geiger im Orchester des Großherzogs der Toscana, Cosimo III de‘ Medici. Vier Jahre später kehrte er nach Deutschland zurück und wurde Orchesterleiter am Dresdner Hof. Er beendete seine Karriere am Hof von Erzbischof Anselm Franz von Ingelheim in Mainz. Die Produktion bietet die Gesamtaufnahme des „Hortulus Chelicus“ für Violine. Diese Sammlung vollendete er 1688 in Mainz. Der Zyklus ist ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung der Geigentechnik, enthält zugleich aber leicht spielbare Musik für Amateure. Wie Biber und Schmelzer gehörte Walther zu den bekannten Geigern in Deutschland, die eigene Werke spielten. Der belgische Musikhistoriker François-Joseph Fétis nannte Walther den „Paganini seiner Zeit“.

 

 

044747351322

François Couperin

Sämtliche Pièces de Clavecin, vol. 1:
Quatriéme Ordre
Sixiéme Ordre
Dixhuitiéme Ordre

Mark Kroll, Cembalo

Centaur CRC3513, Preiscode: CE, VÖ: 16.11.2016, 044747351322

Von Mitte des 17. bis Ende des 18. Jahrhunderts pflegten die Clavecinisten am und um den französischen Hof einen so typischen universellen Stil, dass man oft nur bei sehr genauer Kenntnis der Personalstile sie überhaupt auseinanderhalten kann. Cembalomusik erfreute sich immenser Beliebtheit beim französischen Adel und Bürgertum, so dass dutzende von Sammlungen mit „Pièces de clavecin“ erschienen. Den Höhepunkt an Kunstfertigkeit in dieser Reihe verkörpert François Couperin, der schon von den Zeitgenossen „Le Grand“ genannt wurde. Seine vier Sammlungen mit Cembalosuiten schrieb er zwischen 1713 und 1730. Wie für das Genre typisch, handelt es sich weithin um Programmmusik: Personen, Orte, aber auch Gegenstände werden musikalisch betrachtet und beschrieben. „Ich hatte immer ein Subjekt im Kopf, wenn ich diese Stücke schrieb. Die Titel korrespondieren zu den Ideen, die ich hatte. Die Stücke sind Portraits, die unter meinen Fingern entstanden...“ Auch wenn wir gerade die beschriebenen Personen natürlich nicht mehr kennen: das ist höchst unterhaltsame Musik.

 

 

4250317401045

Elysion

Kammermusik von Detlev Glanert (*1960):
Elysion für Klavierquartett
Pas de Quatre, Streichquartett Nr. 2
Drei Stücke für Klarinette und Klavier
Noctambule. Sextett für Klarinette, Klavier und Streichquartett
Enigmatische Landschaft für zwei Klaviere
Tanzende Landschaft für zwei Klaviere

Ulrike Nahmmacher, Liviu Neagu-Gruber, Martin Roth, Axel Heß, Violine
Nora Niggeling, Jens Brockmann, Viola
Susanne Müller-Hornbach, Michael Hablitzel, Cello
Gerald Hacke, Klarinette
Florence Millet, Holger Groschopp, Majella Stockhausen, Klavier

Cragg Foundation CF002, Preiscode: CE, VÖ: 16.11.2016, 4250317401045

Detlev Glanert ist mit seinen erfolgreichen Bühnenwerken heute der meistgespielte lebende Opernkomponist Deutschlands. Glanert studierte bei Diether de la Motte, Günter Friedrichs, Frank Michael Beyer und Hans Werner Henze. 1986 folgten ergänzende Studien bei Oliver Knussen in Tanglewood. Bekannt wurde er vor allem durch seine Opern „Der Spiegel des großen Kaisers“ (UA Mannheim 1995), die mit dem Rolf-Liebermann-Opernpreis ausgezeichnet wurde, „Joseph Süß“ (UA Bremen 1999) und „Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung“ (Bayerischen Theaterpreis 2001, Uraufführung in Halle). Außerdem schrieb Glanert bisher drei Sinfonien sowie zahlreiche kammermusikalische und Orchesterwerke. Am 20. Juni 2009 erfolgte die Uraufführung des Orchesterwerks „Fluss ohne Ufer“ mit dem WDR-Sinfonierochester unter Semyon Bychkov in der Kölner Philharmonie. 2009 entstand die Bearbeitung des Schubert-Liedes „Einsamkeit“ D620 für Sopran und Orchester. Deutsche Uraufführung am 24. Oktober 2010 in der Kölner Philharmonie. Glanert unterrichtete u. a. in Genua, Aspen, Montepulciano, Melbourne, Jakarta. Von 2009 bis 2011 hatte er für drei Spielzeiten die künstlerischer Leitung des Cantiere Internazionale d‘Arte in Montepulciano inne, wo er bereits 1989 bis 1993 als ständiger Mitarbeiter und Musikschulleiter tätig war. Als Residenz-Komponist wirkt und wirkte Glanert in Mannheim, Sapporo, beim WDR Sinfonieorchester Köln sowie beim Concertgebouw Orchester, wo er seit 2011 für 10 Jahre Hauskomponist ist.

 

 

4250317401052

Britannia

Oliver Knussen: Prayer Bell Sketch f. Klavier
Huw Watkins: Two Chorales für Klarinette und Klavier
Benjamin Britten: Sonate in C op. 65 für Cello und Klavier
John Woolrich: A Farewell für Klarinette, Viola und Klavier
Harrison Birtwistle: Movement for string quartet
Mark-Anthony Turnage: Slide Stride für Klavierquintett

Ulrike Nahmmacher, Martin Roth, Violine
Werner Dickel, Viola
Susanne Müller-Hornbach, Cello
Gerald Hacke, Klarinette
Florence Millet, Klavier

Cragg Foundation CF001, Preiscode: CE, VÖ: 16.11.2016, 4250317401052

Heute erstarrt kein Musiker mehr in Ehrfurcht, wenn von der „Zweiten Wiener Schule“ um Arnold Schönberg die Rede ist – erst Recht kein britischer Komponist. „Während meiner Ausbildung mussten wir sogenannte Zwölftonmusik schreiben. Aber die Harmonien, die diese Leute produzierten, haben mir nie gefallen“, berichtete der Komponist Harrison Birtwistle. „Ich konnte ihren Klang nicht ertragen, und ich konnte daraus nicht das machen, was ich wollte.“ Künstler auf der Insel entdeckten ihren eigenen Weg, die Musik des 20. Jahrhunderts zu bereichern. Mit indivuellen Ansätzen schlugen sie Schneisen in die „reine Lehre“, die dogmatisch zu erstarren drohte. „Für mich ist Musik etwas Klärendes; ich versuche zu klären, zu verfeinern, zu sensibilisieren“, sagte etwa Britten in einem Interview. Und dementsprechend bietet die zeitgenössische Musik britischer Komponisten stets eine spannende Verbindung von Kunstfertigkeit und Zugänglichkeit.

 

 

4260164633421

Christine Nöstlinger

Papas sind sehr unterschiedlich. Erzählungen und Gedichte in Wort und Musik

duo pianoworte:
Helmut Thiele, Sprecher
Bernd-Christian Schulze, Klavier
Mitglieder des Knabenchors Hannover, Michael Jäckel

Kaleidos KAL63342, Preiscode: BC, VÖ: 16.11.2016, 4260164633421

Zum 80. Geburtstag von Christine Nöstlinger, einer der profiliertesten Kinder- und Jugendbuchautorinnen im deutschen Sprachraum, verwirklicht das duo pianoworte gemeinsam mit Mitgliedern des Knabenchors Hannover ein Musikprojekt der besonderen Art: In Zusammenarbeit mit den Komponisten Gerhard Gemke, Stefan Esser, Dominik J. Dieterle und Andreas Gömmel entstanden zeitgemäße Vertonungen von Prosa- und Lyriktexten der berühmten Schriftstellerin. Eine Hommage an Christine Nöstlinger von Kindern und Künstlern in Wort und Musik.

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