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Zubin Mehta dirigiert

Bruckner: Symphonie Nr. 4 „Romantische“
Wagner: Vorspiel zum 1. Akt der „Meistersinger“

Los Angeles Philharmonic Orch. (Bruckner)
Wiener Philharmoniker (Wagner)
Zubin Mehta

Eloquence ELQ4613562, Preiscode: BL, VÖ: 24.8.2016, 0028946135624

Mit dieser Aufnahme von Bruckners 4. Symphonie kehrt eine viel gepriesene Einspielung in den Katalog zurück. 1970 hatte Mehta das Werk in der Fassung der Nowak-Edition aufgenommen. Den Tonmeistern Gordon Parry und Colin Moorfoot gelang es, den großen Ton der Royce Hall in Los Angeles mit reichem Hall einzufangen, so dass ein Kritiker meinte: „Ich wußte bisher gar nicht, dass diese Musik so sehr nach Wagner klingt.“ Eine schöne Reverenz an Zubin Mehta, der am 29.4.2016 80 Jahre alt geworden ist.

 

 

0028948065967

Solti dirigiert Symphonien

Schubert: Symphonie Nr. 5 B-Dur
Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55
Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67
Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92

Israel Philharmonic Orchestra (Schubert)
Wiener Philharmoniker (Beethoven)
Sir Georg Solti

Eloquence ELQ4806596, Preiscode: BG (2 CD), VÖ: 24.8.2016, 0028948065967

Eines der Idole von Georg Solti war Erich Kleiber, und dessen Interpretation der 5. Symphonie von Beethoven gab für ihn den Ausschlag, selbst Dirigent zu werden. Das beschloss er bereits mit 14 Jahren. Zwei komplette Beethoven-Zyklen hat Solti aufgenommen, beide mit dem Chicago Symphony Orchestra, einmal analog (1974) und einmal digital (1986-90). Mit den Wiener nahm er nur die 3., 5. und 7. Symphonie auf. Dabei hat er über viele Jahrzehnte intensiv mit diesem Orchester gearbeitet, obwohl das alles andere als eine Liebesbeziehung war: „Sie hassten mich. Jahrelang sagte ich, dass meine Lieblingsstraße in Wien die zum Flughafen sei.“ Die Schubert-Aufnahme ist eine von nur zwei Aufnahmesitzungen mit dem Israel Philharmonic (im Mai 1958). Genial und mit dem typischen Markenzeichen Georg Soltis: großer Begeisterung.

 

 

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Stars and Stripes

Sousa: Stars and Stripes / King Cotton / Semper Fidelis / El Capitán
Smith: The Star-Spangled Banner
Downs: Bear Down, Chicago Bears
Stars and Stripes Forever

National Philharmonic Orchestra, Henry Lewis (Sousa)
Chicago Symphony Orchestra & Chorus, Sir Georg Solti (Smith, Downs)

Eloquence ELQ4806875, Preiscode: BL, VÖ: 24.8.2016, 0028948068753

Der Choreograph George Balanchine hat den Amerikanern viele großartige Produktionen beschert, aber sein größtes Geschenk war das Ballett „Stars and Stripes“, das 1958 Premiere hatte und seitdem unzählige Male wieder aufgenommen wurde. Sousas Musik wurde von Hershy Kay in eine halbstündige Orchestersuite adaptiert. Auch sonst strotzt dieses Programm vor Amerikanismen. So nahm Solti mit den Chicagoern im Januar 1986 „Bear Down, Chicago Bears“ als Zugabe ins Programm als Reverenz an das National Football League team Chicagos – deren Schlachtgesang war das. Kurze Zeit später erfolgte die Einspielung zusammen mit „Stars and Stripes Forever“ und der amerikanischen Nationalhymne, alles als 45er Single veröffentlicht. Sicherlich die ungewöhnlichste Aufnahme, die Solti und das Chicago Symphony Orchestra jemals gemacht haben. All das hier erstmals international auf CD.

 

 

0028948071814

Wolfgang Amadeus Mozart

Don Giovanni

London, Weber, Zadek, Simoneau, Jurinac, Berry, Waechter, Sciutti
Wiener Kammerchor, Wiener Symphoniker, Rudolf Moralt

Eloquence ELQ4807181, Preiscode: DC (3 CD), VÖ: 24.8.2016, 0028948071814

Im Mai 1955 wurde das Opernhaus am Wiener Ring nach der Restaurierung wieder eröffnet, und damit einher ging die Wiederaufnahme großer Produktionen und Einspielungen. Für den „Don Giovanni“ fand sich ein Ensemble von Vokalsolisten auf höchstem Niveau. Der unvergleichliche George London als Don Giovanni traf hier auf einen Don Ottavio in Gestalt des Kanadiers Léopold Simoneau, der als hervorragender Mozart-Sänger gefeiert wurde. Die Italienerin Graziella Scutti war eine sehr gute Wahl für die Rolle der Zerline. Und Hilde Zadek, zurück von ihrem israelischen Exil, lieferte Generationen junger Sängerinnen eine Vorlage mit ihrer durchdachten Interpretation der Donna Anna. Rudolf Moralt, profunder Kenner Mozartscher Partituren, hielt als sehr präsenter Dirigent dieses großartige Ensemble in einer spannenden Einspielung zusammen.

 

 

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Hilde Güden: My Secred Heart

Songs von Ivor Novello, Noël Coward
Wienerlieder
Internationale Kinderlieder
Weihnachtslieder arr. von Richard Rossmayer

Hilde Güden, Sopran
Stanley Black and his Chorus and Orchestra
Wiener Ensemble, Kurt Adler
Wiener Volksopernorchester, György Fischer
Wiener Staatsopernchor, Wiener Staatsopernorchester, Richard Rossmayer

Eloquence ELQ4820115, Preiscode: BG (2 CD), VÖ: 24.8.2016, 0028948201150

Die große Sopranistin Hilde Güden brillierte nicht nur in großen Opern – sie verleugnete ihre Wiener Herkunft und Heimat nie und hatte stets auch einen Hang zum Wienerlied und zu Volksliedern, die sie perfekt und ohne falsche Sentimentalität vortrug. Und diese Seite ihrer Kunst zeigt sie in diesem Programm, dass Aufnahmen von Wienerliedern, Kinder- und Weihnachtsliedern kombiniert mit ihrer 1955 erfolgten Interpretation britischer Operettenseligkeit aus der Feder von Novello und Coward. Dazu hatte sie das Aufnahmeteam der Decca überredet, und die Aufnahme wurde zu einem Klassiker.

 

 

0028948202003

Große Baßarien

aus Opern von Nicolai, Lortzing, Beethoven, Weber, Cornelius, Wagner, Verdi

Arnold van Mill, Otto Edelmann, Baß
Wiener Philharmoniker, Robert Wagner, Rudolf Moralt

Eloquence ELQ4820200, Preiscode: BL, VÖ: 24.8.2016, 0028948202003

Dem Niederländer Arnold van Mill gelang es nie, die gleiche Popularität zu erreichen wie sein deutscher Altersgenosse Gottlob Frick oder die jüngeren Martti Talvela oder Nicolai Ghiaurov. Dabei verfügte er auf dem Höhepunkt seiner wahrlich großen Leistungsfähigkeit in den 1950ern und 1960ern über eine profunde Tiefe und einen sonoren Ton sowie ein breites Repertoire von Mozart über Verdi bis zu Wagner. Hier, in einem seiner leider nur wenigen Recitals, zeigt er diese typische Amplitude und Größe seiner Stimme und beweist, wie elegant und nahtlos er im Ausdruck von leichtem Humor zu tiefem Schmerz wechseln konnte. – Wie van Mill erreichte auch Otto Edelmann internationale Reputation 1951 auf dem Bayreuther Festival, wo er für seinen „Hans Sachs“ gefeiert wurde. Er gab ihn robust und durchaus autoritär mit hintergründigem Humor. Sein klangstarker Baß lag etwa einen Ton über dem van Mills und zeichnete sich durch besondere Klarheit aus.

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