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Ludwig van Beethoven

Klavierkonzerte:
Nr. 1 C-Dur op. 15
Nr. 2 B-Dur op. 19

Yevgeny Sudbin, Klavier
Tapiola Sinfonietta, Osmo Vänskä

BIS BIS-SACD-2078, Preiscode: CD, VÖ: 8.3.2017, 7318599920788

Auf zwei vorangegangenen SACDs haben sich Sudbin und Vänskä bereits mit großem Erfolg mit den drei letzten Klavierkonzerten Beethovens auseinander gesetzt. Für die beiden noch ausstehenden Konzerte haben sie sich mit der Tapiola Sinfonietta zusammen getan, einem der führenden Ensembles Skandinaviens und für diese noch mehr den Prinzipien der frühen Wiener Klassik verhafteten Konzerte sehr gut disponiert. Immerhin begann Beethoven mit der Arbeit am 2. Konzert noch in Bonn, sieben Jahre, bevor das 1. Konzert fertig wurde. Während der nächsten zehn Jahre nahm sich der Komponist das Manuskript immer wieder vor und revidierte es grundlegend bis hin zur Komposition eines neuen Finalsatzes, und so erlangte das C-Dur Konzert zuerst Veröffentlichungsreife. Beide Konzerte entstanden lange, bevor Beethoven sich mit dem symphonischen Genre auseinander setzte, und der Einfluss Mozarts und Haydns ist hier noch evident in der Interaktion zwischen Solist und Orchester. Und doch sind die typischen Merkmale des Beethoven-Stils schon erkennbar.

 

 

 

Guitarra mía

Tangos von Carlos Gardel (1890-1935) und Astor Piazzolla (1921-1992)

Franz Halász, Gitarre

BIS BIS-SACD-2165, Preiscode: CD, VÖ: 8.3.2017, 7318599921655

Man kann sicher darüber streiten, wo die Anfänge des Tango liegen. Unstrittig ist aber, dass Carlos Gardel der erste große Vertreter dieses Genres war. Als Volkssänger hatte er angefangen und erreichte im Verlauf von gut 25 Jahren als Liedkomponist und Schauspieler und mit zahlreichen Schallplatten internationale Anerkennung. „Guitarra, guitarra mía“ war das letzte Lied, das Gardel noch aufnahm, bevor er 1935 bei einem Flugzeugabsturz umkam. Nur wenige Monate zuvor hatte er einen Jungen für eine stumme Rolle in seinem letzten Film engagiert: Astor Piazzolla, der nach Gardel zur einflussreichsten Figur in der Geschichte des Tango aufsteigen sollte. Dabei galt er lange Zeit als „schwarzes Schaf“, weil er den Stil weiterentwickelte in Richtung Kunstmusik und Jazz und so den nuevo tango schuf. Mit Stücken wie „La muerte del ángel“ oder „Vuelvo al sur“ wurde er unsterblich. Er spielte selbst das Bandoneon, setzte in seinen Ensembles aber oft auch die Gitarre ein. Doch erst in den 1980ern begann er für Gitarre zu komponieren und schrieb „Cinco Piezas“, mit denen diese SACD schließt.

 

 

 

Emil Jonason spielt Lindberg und Golijov

Christian Lindberg: The Erratic Dreams of Mr. Grönstedt
Osvaldo Golijov: The Dreams and Prayers of Isaac the Blind

Emil Jonason, Klarinette
Vamlingbo Quartet
Norrköping Symphonieorchester, Christian Lindberg

BIS BIS-SACD-2188, Preiscode: CD, VÖ: 8.3.2017, 7318599921884

2009 benannte die European Concert Hall Organisation den Klarinettisten Emil Jonason als „Rising Star“, und seitdem hat seine internationale Karriere Fahrt aufgenommen. Für seine erste BIS-Aufnahme hat er ein Konzert ausgewählt, das sein Landsmann Christian Lindberg für ihn schrieb. Wie Lindberg berichtet, war der Interpret an allen Phasen des kompositorischen Prozesses beteiligt. Es entstanden sechs farbenreiche Sätze, die Herrn Grönstedts Träume illustrieren. Da Jonason von kleinauf von Klezmer Musik fasziniert war, lag es nahe, Lindbergs Konzert mit den „Dreams and Prayers of Isaac the Blind“ aus der Feder des Argentiniers Osvaldo Golijov zu kombinieren. Im Unterschied zum fiktiven Mr. Grönstedt handelt es sich hier um eine historische Figur des Mittelalters, Rabbi Isaac. Das Werk bezieht sich auf jüdische Gebete, vor allem aber auf Klezmer-Melodien. Und der Komponist verlangt, dass der Interpret sich hiermit zu identifizieren habe.

 

 

 

J. S. Bach: Gloria in Excelsis Deo

Gloria in excelsis Deo, BWV 191
Lobe den Herrn, meine Seele, BWV 69
Freue dich, erlöste Schar, BWV 30

+ Interviews und Specials

Blazikova, Blaze, Türk, Kooij
Bach Collegium Japan, Masaaki Suzuki

BIS BIS-BD-2201, Preiscode: DD, VÖ: 8.3.2017, 7318599922010

Blu-ray mit englischen Untertiteln. Sound LPCM Stereo /  LPCM 5.0 Surround, 24-bit/96 kHz

Diese Blu-ray eröffnet die Möglichkeit, das Bach Collegium nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen, und zwar an seinem künstlerischen Heimatort: Der Shoin Chapel in Kobe, wo die Einspielung aller geistlichen Kantaten Bachs zwischen 1995 und 2013 erfolgte. Die Aufzeichnung entstand während der Aufnahmen zur letzten Folge der Kantatenserie. Der Film bietet alle drei Kantaten in voller Länge, dazu Interviews und Specials. Masaaki Suzuki und Mitglieder des Ensembles wie auch des Tonmeisterteams berichten über ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit Bachs Musik, die sie in dieser langen Zeit machten. Und schließlich werden wir eingeladen auf einen japanischen Markt, um für die Feier nach dem Abschluss der Aufnahmen einzukaufen.

 

 

 

Ein edles und melancholisches Instrument

Musik für Horn und Klavier aus dem 19. Jh.
Beethoven: Sonate F-Dur op. 17
Schumann: Adagio und Allegro, op. 70
F. Strauss: Nocturno, op. 7
Rossini: Präludium, Thema und Variationen
Saint-Saëns: Romanze, op. 67
Glasunow: Rêverie, op. 24
Dukas: Villanelle
Vinter: Hunter‘s Moon

Alec Frank-Gemill, Horn
Alasdair Beatson, Klavier

BIS BIS-SACD-2228, Preiscode: CD, VÖ: 8.3.2017, 7318599922287

Das 19. Jahrhundert war eine Blütezeit experimenteller Beschäftigung und (Weiter-)entwicklung von Instrumenten. So hatte sich das fünfoktavige Fortepiano aus Holz, wie Mozart es kannte, sich bis 1900 zu dem siebenoktavigen Flügel mit Metallrahmen entwickelt. Bei anderen Instrumenten verlief die Entwicklung weniger geradlinig. So bevorzugte noch Johannes Brahms das ventillose Naturhorn aus Beethovens Zeit, und die Instrumentenmacher entwickelten parallel verschiedene Ventilsysteme. Die führten natürlich auch zu abweichenden Klangcharakteristika und erforderten abweichende Spieltechniken. Die vorliegende SACD nimmt diese spannenden Entwicklungen auf, indem Frank-Gemill und Beatson je nicht weniger als vier verschiedene Instrumente einsetzen. Dies gibt uns die Möglichkeit, die Werke auf den Instrumenten zu hören, die den jeweiligen Komponisten bekannt waren und ihnen vorschwebten. Beethovens Sonate erklingt demzufolge auf dem Naturhorn, begleitet auf einem Flügel aus dem Jahr 1815, während die Villanelle von Dukas, 1906 komponiert, mit Ventilhorn und einem Bechstein aus dem Jahr 1898 vorgetragen wird.

 

 

 

4 x Anders Eliasson (1947-2013)

Notturno (1981)
Senza risposte (1983)
Fogliame (1990)
Trio (2010)

Norrbotten Neo

BIS BIS-SACD-2270, Preiscode: CD, VÖ: 8.3.2017, 7318599922706

Der 1947 in der schwedischen Provinz geborene Eliasson begann mit neun Jahren mit dem Spiel der Trompete und gründete nur wenig später seine eigene Jazzband. Er  studierte dann klassische Musik an der königlichen Akademie in Stockholm. Aber er fühlte sich in der dortigen Atmosphäre nicht wohl; sie war ihm über-intellektuell. Und so suchte er seinen ganz eigenen Stil, insbesondere in der Kammermusik. Diese SACD bietet vier repräsentative Werke aus seinem kammermusikalischen Schaffen für verschiedene bunte Besetzungen.

 

 

 

Robert Schumann

Sämtliche Klavierwerke vol. 6:
Kreisleriana, op. 16
Drei Sonaten für die Jugend, op. 118
Vier Fugen, op. 72
Vier Märsche, op. 76
Etüden über Capricen von Paganini, opp. 3 und 10
u.a.

Cédric Pescia, Klavier

Claves CLA50-1508, Preiscode: EE (2 CD), VÖ: 8.3.2017, 7619931150826

Der französisch-schweizerische Pianist, aus Lausanne gebürtig, studierte bei Christian Favre in Lausanne, bei Dominique Merlet in Genf und schließlich bei Klaus Helliwg in Berlin. Studien bei u.a. Daniel Barenboim, Dietrich Fischer-Dieskau, Christian Zacharias, Menahem Pressler, Andreas Staier und dem Alban-Berg-Quartett ergänzten seine Ausbildung. Er ist Gründungsmitglied und künstlerischer Leiter der Kammermusikserie Ensemble enScène in Lausanne; 2005 und 2007 gehörte er der Jury der Clara-Haskil-Competition in Vevey an. Seit 2012 unterrichtet er am Genfer Konservatorium.

 

 

 

Harfenkonzerte

Ginastera: Konzert (1956)
Debussy: Deux danses (1904)
Boieldieu: Konzert

Anaïs Gaudemard, Harfe
Orchestre de l‘Opéra de Rouen, Leo Hussain

Claves CLA50-1613, Preiscode: CK, VÖ: 8.3.2017, 7619931161327

Repräsentative Konzerte aus drei Epochen hat die 1991 geborene Harfenistin für ihre erste Konzert-CD ausgesucht. Sie studierte in Lyon und Lausanne, gewann seit 2012 einige international renommierte Wettbewerbe und arbeitet seither kontinuierlich mit Orchestern in der Schweiz, Frankreich und Israel zusammen. Sie tritt natürlich auch solistisch auf und gibt Meisterklassen in China, Kanada, Israel, Italien, der Schweiz, Ungarn, den USA und Deutschland.

 

 

 

Felix Mendelssohn Bartholdy

6 Orgelsonaten op. 65

Benjamin Righetti, Orgel

Claves CLA50-1615, Preiscode: CK, VÖ: 8.3.2017, 7619931161525

Righetti (*1982) ist Titularorganist an Saint-François und unterrichtet auch am Konservatorium und an der Universität in Lausanne. Er ist auf allen Tasteninstrumenten zu Hause: Klavier, Fortepiano, Orgel, Cembalo und Clavichord. Am erfolgreichsten war er bisher allerdings als Organist; er gewann international renommierte Wettbewerbe u.a. in Freiberg, Chartres und Paris) und hat schon über 400 Konzerte weltweit gegeben.  Nach seinen erfolgreichen Einspielungen der Triosonaten von Bach und der Choräle von Franck und Brahms wendet er sich nun also den Orgelsonaten von Mendelssohn zu, und dies an einer Orgel, die ideal für diese Musik disopniert ist: Der 1834 gebauten Orgel von Aloys Mooser in der Kathedrale Saint-Nicolas in Fribourg, 1982 von Neidhart-Lhôte restauriert.

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