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Babell: 12 Sonaten für Oboe und B.c.

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Ersteinspielung auf SACD
Beschreibung

William Babell: 12 Sonaten für Oboe und B.c.
Ersteinspielung auf SACD

Sonate Nr. 1 in B-Dur
Sonate Nr. 2 in c-Moll
Sonate Nr. 3 in f-Moll
Sonate Nr. 4 in g-Moll
Sonate Nr. 5 in Es-Dur
Sonate Nr. 6 in F-Dur
Sonate Nr. 7 in B-Dur
Sonate Nr. 8 in Es-Dur
Sonate Nr. 9 in B-Dur
Sonate Nr. 10 in Es-Dur
Sonate Nr. 11 in g-Moll
Sonate Nr. 12 in c-Moll

Gesamtspielzeit 72:30

Concert Royal Köln

Der Londoner Geiger, Cembalist und Komponist William Babell erhielt seine erste Ausbildung von seinem Vater. Der war Fagottist am königlichen Theater in der Drury Lane. Sicher ist, dass er weitere Unterweisung von Johann Christoph Pepusch erhielt. Der gebürtige Berliner Pepusch hatte sich 1700 in England niedergelassen; er gehörte zu den Gründern der Academy of Ancient Music, als deren Direktor er bis zu seinem Tod fungierte. Pepusch war als Opernkomponist geschätzt und arbeitete zeitweilig mit Händel zusammen. Ob Babell auch Händels Unterricht genoss, kann zwar vermutet werden, sicher ist dies allerdings nicht.

König Georg I. unterhielt neben dem offiziellen Hoforchester auch ein privates Ensemble, die King‘s Band, und dort fand Babell eine Anstellung als Geiger. Vom November 1718 bis zu seinem frühen Tod bekleidete Babell auch das Organistenamt an All Hallows in der Bread Street, wo ihm John Stanley nachfolgen sollte.

Babell komponierte Sonaten für Violine, Flöte und Basso continuo und spezialisierte sich auf Arrangements von Arien aus bekannten Opern seiner Zeit für Tasteninstrumente. Damit erwarb er sich europaweit Reputation. Johann Mattheson, der Jugendfreund Händels, meinte, dass er Händel als Orgelvirtuose übertroffen habe. Auch der Musikhistoriker Sir John Hawkins bewunderte Babells Virtuosität; er stellte fest, dass seine Werke nur von sehr wenigen Künstlern außer ihm selbst adäquat gespielt werden konnten. Babells Transkriptionen von Arien aus Händels Oper „Rinaldo“ bezeichnete der Komponist selbst als Referenz für sein virtuoses Cembalospiel – Babell hatte sie übrigens aus dem Gedächtnis erstellt, Händels eigenen Improvisationen bei Aufführungen folgend.

"Zu dieser CD, in der wunderbare Musik, hervorragende Musiker und gewiss an gerüttelt Maß an unternehmerischem Risiko einander begegnen, kann man den Produzenten nur beglückwünschen. Der Rezensent überreich als Kompliment allen Beteiligten das Oboenbild und -gedicht aus einer der schönsten 'Organologien' des Barock." - Bernhard Morbach am 10.02.2011

M56924
EAN 401247659246
Erschienen 2010

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