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Raritäten. Kammermusikalisch

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Neunecker und Weber spielen zusammen mit dem Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck unter Brogli-Sacher Werke von Richard und Franz Strauss sowie von César Franck
Beschreibung

Raritäten. Kammermusikalisch

1: Richard Strauss - Serenade für Bläser in Es-Dur op. 7
2-4: Franz Strauss - Konzert für Horn und Orchester Nr. 1 in c-Moll op. 8
5-7: Franz Strauss - Konzert für Horn und Orchester Nr. 2 Es-Dur op. 14
8-10: César Franck - Klavierquintett f-Moll

Gesamtspielzeit 75:41

Marie Luise Neunecker - Horn
Mathias Weber - Klavier
Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck unter der Leitung von Roman Brogli-Sacher

Der erste Teil des Programms von „Lübeck Philharmonic live, vol. 6“ baut logisch aufeinander auf: Richard Strauss‘ Vater Franz war einer der besten Hornisten seiner Zeit, und das Horn, überhaupt Musik für Bläser, blieb zeitlebens ein besonderes Steckenpferd des Sohnes. Mit der „Serenade“ gelang es Strauss junior, die Wertschätzung des Dirigenten Hans von Bülow zu erlangen, der das Stück ins Tourneeprogramm seiner berühmten Meininger Hofkapelle aufnahm. Eine enge Verwandtschaft verbindet das erste Konzert c-Moll op. 8 von Franz Strauss mit dem Hornkonzert op. 11 des Sohnes, der sich hörbar an der romantisch gefärbten väterlichen Komposition orientierte. Der virtuose Hornist brachte sein c-Moll-Konzert im Frühjahr 1865 selbst bei einer Akademie im Münchner Odeon-Konzerthaus zur Uraufführung.

Geboren im gleichen Jahr wie Franz Strauss, kam César Franck als Sohn deutsch-belgischer Eltern in Lüttich zur Welt. Dort erhielt Franck ersten Musikunterricht und absolvierte erste Auftritte als Pianist, bevor die Eltern mit ihm nach Paris zogen, wo er Schüler von Anton Reicha wurde. Ab 1846 wirkte Franck als Organist an verschiedenen Pariser Kirchen, von 1858 bis zu seinem Tod 1890 als Titularorganist der Kirche St. Clothilde. Dem Klavier wendet sich Franck mit den Klavierquintett f-Moll in den Jahren 1878/79 zum ersten Mal nach langer Zeit zu. Auch das Genre Kammermusik hatte er jahrzehntelang ruhen lassen. Das Klavierquintett gilt dabei als Auftakt, als „Portalwerk“, dessen Ansätze und Motive in späteren Werken wie der d-Moll-Symphonie, der Violinsonate und dem Streichquartett wieder aufgegriffen werden. In seiner ursprünglichen Gestalt am 17. Januar 1880 in der Société Nationale de Musique uraufgeführt, erlebte das Werk am 8. Juni 2008 seine Uraufführung in der zur „Symphonie für Orchester und Klavier“ entwickelten Form, bei der Bearbeiter Mathias Weber selbst den Klavierpart interpretierte.

"Das Philharmonische Orchester der Stadt Lübeck unter der Leitung seines Chefdirigenten Roman Brogli-Sacher zeigt eine ansprechende Leistung. [...] Dass das Orchester über exquisite Bläser verfügt, wird in der Bläserserenade von Richard Strauss deutlich. Mit sorgsamer Gewichtung der Stimmen formen die Musiker lebhaft gestaltete Phrasen, dynamisch differenziert und mit artikulatorischer Präsenz. Sehr schön treten Einzelstimmen aus dem Klangverbund heraus und färben das Timbre charakteristisch ein. So gelingen spannende Steigerungen, an denen sich der homogene Klang voluminös entladen kann." - klassik.com vom 20.09.2011

"Marie Luise Neunecker, die zu den bekanntesten deutschen Hornistinnen und Hornisten der Gegenwart zählt, lässt bei diesen Werken, denen übrigens die reizende Serenade für Bläser op. 7 von Richard Strauss vorgeschaltet ist, natürlich nichts anbrennen. Mit mächtigem Ton geht sie die Strauss-Konzerte an, Läufe, Dreiklangsbrechungen und Spitzentöne als marginale Hindernisse mühelos überwindend. [...] Eine absolute Rarität wartet dann am Schluss dieser CD mit einer Orchesterfassung von César Francks Klavierquintett in f-Moll, einem Zwitter zwischen Sinfonie und Klavierkonzert, das der Solist Mathias Weber selbst bearbeitet hat." - dasorchester.de vom 29.10.2010

M56916
EAN 4012476569161
Erschienen 2010

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