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Tsoupaki: Triptychon

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Tonträger: Super Audio CD (Hybrid Disc), Stereo + 5.1-kanaliger Surround Sound + 3D-Binaural-Stereo, pure DSD Recording
Beschreibung

Calliope Tsoupaki (*1963)
Triptychon


Triptychon (2005-2013) - I. Mercurius (2005) für Streichquartett
Triptychon (2005-2013) - II. Lynchos tis posi mou (2005) für Klarinette und Streichquartett
Triptychon (2005-2013) - III. Eothinòn (2013) für Streichquartett

Gesamtspielzeit 55:40

Arjan Woudenberg, Klarinette
Doelen Kwartet Rotterdam

Tonträger: Super Audio CD (Hybrid Disc), Stereo + 5.1-kanaliger Surround Sound + 3D-Binaural-Stereo, pure DSD Recording

In den letzten Jahren findet Calliope Tsoupaki mit ihrer spirituellen und vom Publikum als stark rituell erlebten Musik immer mehr treue Zuhörer. Die Wurzeln ihrer Inspiration liegen in der Wiege unserer Zivilisation – sie wuchs in Griechenland auf. Die Kraft ihrer Werke liegt in der Intimität und Intensität, den langen Spannungsbögen und den Verbindungen, die sie zu legen weiß. Ansprechende Bilder und Sinneswahrnehmungen treiben sie an und machen ihre Kompositionen zu klingenden Metaforen des Lebens. Als Gegenpol zur rasend schnellen, nicht nachvollziehbaren Verstädterung und Industrialisierung, die das Leben um sie herum veränderte, suchten und fanden Künstler und Schriftsteller des 19. Jahrhunderts Trost in der Mystik eines geträumten Mittelalters. Heute sehen wir bereits seit den 1970er Jahren in der außergewöhnlich erfolgreichen Musik von Komponisten wie Arvo Pärt einen neuen Rückgriff auf dasselbe Mittelalter. Sinnvolle neue Musik wirft oft ein neues Licht auf die Vergangenheit. Auch Calliope Tsoupaki fühlt sich im Mittelalter zuhause. Die Musik dieser Zeit wird nicht nur aufgeführt, sondern ist auch Gegenstand umfangreicher Forschungen über ethnische Musikströmungen und das Klangbild der Musik in ihrer Zeit.

Triptychon Die ersten beiden im Jahr 2005 vollendeten Teile der auf dieser SACD zu hörenden Trilogie haben einen jenseitigen Charakter; der Hörer schwebt außerhalb der Realität und tastet nach anderen Dimensionen außerhalb des normalen Lebens. Der letzte Teil dagegen – Eothinòn – ist viel greifbarer, Calliope Tsoupaki nennt ihn „paganistisch“ (heidnisch). Er ist das Resultat eines besonderen Experiments, das im Herbst 2012 stattfand: Das Publikum erlebte dabei die Premiere einer Reihe kurzer Stücke. Der experimentelle Charakter der Werke befreite die Komponistin von der Last, der Streichquartettliteratur ein weiteres Meisterwerk hinzufügen zu müssen. Gemeinsam ein Abenteuer erleben – darum geht es doch!

Cybele CYB261602
EAN 809548017743
Veröffentlicht 2016

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