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Der galante Stil: Mozart und Zeitgenossen

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SACD mit Werken von W.A. und auch von L. Mozart, Knecht, Grünberger, Kuchar, Vogler und Rinck
Beschreibung

Der galante Stil: Mozart und seine Zeitgenossen
SACD

1: Wolfgang Amadeus Mozart - Marcia in C-Dur
2: Wolfgang Amadeus Mozart - Adagio in C-Dur
3: Wolfgang Amadeus Mozart - Versette in G-Dur
4: Wolfgang Amadeus Mozart - Fuga á tre in G-Dur
5: Wolfgang Amadeus Mozart - Gigue in G-Dur
6: Wolfgang Amadeus Mozart - Versette in D-Dur
7: Justin Heinrich Knecht - Kleines Oboenkonzert in B-Dur
8: Justin Heinrich Knecht - Choralvorspiel "Nun danket alle Gott"
9: Justin Heinrich Knecht - Mehrstimmige Fantasie für die volle Orgel aus A-Dur
10-12: Theodor Grünberger - Aus "Neue Orgelstücke" in B-Dur
13: Jan Krititel Kuchar - Andante in a-Moll
14: Jan Krititel Kuchar - Pastorale in C-Dur
15: Wolfgan Amadeus Mozart - Marche funèbre in c-Moll
16: Leopold Mozart - Adagio und 6 Variationen in F-Dur
17: Wolfgang Amadeus Mozart - Andante in F-Dur
18-23: Abbé Georg Joseph Vogler - 6 Petites Préludes pour l'Orgue in D-Dur
24: Christian Heinrich Rinck - Introduction "Ah, vous dirai-je, Maman"
25-34: Christian Heinrich Rinck - Thema und Variationen "Ah, vous dirai-je, Maman"
35: Christian Heinrich Rinck - Finale "Ah, vous dirai-je, Maman"

Gesamtspielzeit 65:09

Christan Brembeck - Johann-Nepomuk-Holzhay-Orgel der Abteikirche Neresheim

Das 18. Jahrhundert ist musikgeschichtlich besonders stark durch Übergänge geprägt. Während sich um die Mitte des Jahrhunderts das Barockzeitalter in den Meistern Bach und Händel zu letzter Reife entwickelt, lässt sich der allmähliche Wandel zu empfindsamem Stil, zu Sturm und Drang (wunderbar manifestiert etwa in den Werken Carl Philipp Emanuel Bachs) nicht mehr aufhalten. Ab 1780 etwa mündet diese Erneuerung endgültig in das Zeitalter der „Wiener Klassik“ und dauert weit bis nach der Jahrhundertwende an.

Als die wichtigsten Merkmale des neuen Stils könnte man die ab jetzt überragende Bedeutung der melodischen Linie, ihrer Erfindung und ihres beabsichtigten Ausdrucks bezeichnen. Den Reiz dieser Musik macht in der Regel die Verwendung spielerisch-graziöser Melodik, eleganter Verzierungen, kleingliedriger Motivarbeit, die häufige Verwendung von Terzgängen, bisweilen exquisit-farbiger Klanglichkeit und Betonung der Oberstimmen aus. Die Abteikirche Neresheim (Schwäbische Alb) ist Balthasar Neumanns letztes Werk und stellt einen einsamen Gipfelpunkt spätbarocker Sakralarchitektur dar. Am 6. August 1792 schloss man mit dem schwäbischen Orgelbauer Johann Nepomuk Holzhay (1741 – 1809) einen Kontrakt über den Bau einer Orgel für die Westempore der Abteikirche ab. Die Orgel der Abteikirche Neresheim darf als eine der europäischen Prachtorgeln der Mozart-Zeit bezeichnet werden. Andere Aufnahmen mit Christian Brembeck: Seixas, Cembalowerke (M56867) und Der fantastische Styl (M56871)

"Die Aufnahmetechnik ist vorbildlich klar und räumlich tief. Die ausgewählten Werke treffen auf den Punkt den verspielt-galanten Rokokostil mit seinem empfindsamen Nerv ebenso wie den Sturm-und-Drang-Aspekt. [...] So bleibt das herausragende historische Instrument auch ganz der klar der [sic!] unangefochtene 'Star' dieser Einspielung. Eine prächtige Schlussfuge im vollen Werk (Rinck-Variationen) krönt diese empfehlenswerte Einspielung als leicht verdauliche 'Nachlese' zum vergangenen Mozart-Jahr." - organ 1/09

"Nicht nur ist die Holzhay-Orgel von Neresheim (1798) eines der aussagekräftigstens Instrumente der 'empfindsamen' (galanten) Epoche, sondern auch die Programmzusammenstellung bringt manches bislang wenig Bekannte zu Gehör. Das Ganze mit musikalischer Verve präsentiert, die das hartnäckige Klischee vom immobilen Orgel-Pneumothorax augenblicklich vergessen lassen und stattdessen den Appetit anregen zu lustvollem [...] Orgelhören, [...]" - Bayern 4 Klassik, 15.01.2007

C58025
EAN 4012476580258
Erschienen 2006

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