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Leise flehen meine Lieder - Bär/Zacek

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Lieder des 19. Jahrhunderts mit Gitarre
Beschreibung

Leise flehen meine Lieder - Bär/Zacek
Lieder des 19. Jahrhunderts mit Gitarre

1: Franz Schubert - Der Musensohn (2:09)
2: Franz Schubert - Nähe des Geliebten (3:00)
3: Franz Schubert - Heidenröslein (1:43)
4: Franz Schubert - Die Forelle (2:23)
5: Carl Maria von Weber - Ich sah ein Röschen (1:55)
6: Carl Maria von Weber - Liebe Glühen (2:32)
7: Carl Maria von Weber - Die Zeit (1:43)
8: Carl Maria von Weber - Lass mich schlummern (0:59)
9: Carl Maria von Weber - Über die Berge (1:47)
10: Franz Schubert - Schäfers Klagelied (2:45)
11: Franz Schubert - Im Abendrot (3:27)
12: Franz Schubert - Ständchen (3:33)
13: Mauro Giuliani - Abschied (3:38)
14: Mauro Giuliani - Lied (1:58)
15: Mauro Giuliani - Abschied (3:38)
16: Ferando Sor - Mozart-Variationen op. 9 für Gitarre (6:44)
17: Louis Spohr - Frühlingsglaube (1:16)
18: Louis Spohr - Der erste Kuss (1:25)
19: Louis Spohr - Schlaflied (3:18)
20: Louis Spohr - Getrennte Liebe (1:32)
21: Louis Spohr - Beruhigung (2:01)
22: Louis Spohr - Klagelied von den drei Rosen (2:13)
23: Franz Schubert - Nachtstück (5:06)
24: Franz Schubert - Erlkönig (3:59)
25: Franz Schubert - Wanderers Nachtlied (1:43)

Gesamtspielzeit 65:15

Olaf Bär - Bariton
Jan Zácek - Gitarre 65:15

Es mag den heutigen Konzertbesucher und CD-Hörer überraschen, wenn Lie­der der Frühromantik mit Gitarre erklingen. Diese Überraschung ist dann um so größer, wenn es sich um bekannte Lieder von Franz Schubert handelt, da man sie nur mit Klavierbegleitung kennt. Nun ist es aber Tatsache, dass Schuberts Lieder schon zu seinen Lebzeiten mit Gitarrenbegleitung herausgegeben und aufgeführt wurden. Allein zwischen 1821-1828 wurden in Wien 26 Lieder von Schubert mit Gitarrenbegleitung gedruckt. In der Regel erschienen sie gleichzeitig mit der Klavierfassung oder kurz danach; „Der Wanderer“ und „Das Morgenlied“ wurden so­gar vor der ersten Klavierausgabe gedruckt!

Schuberts alte Vertraute Schober, Spaun, Vogl und Mayrhofer berichten, dass sie oft den Komponisten in seinem Bett mit der Gitarre in der Hand fanden. Beim Betrachten der beklagenswer­ten wirtschaftlichen Lage des Komponisten erscheint es leichter, den Gedanken zu verfolgen, Schubert blieb aus rein praktischen Gründen im Bett, da er sich ohne Kosten warm halten und seine Lieder mit der Gitarre schreiben oder ausprobieren konnte. Schu­berts Lieder verraten oft einen für Gitarre typischen Akkordsatz. Begründet können wir vermuten, dass Schubert mit Gitarre den Ohren des frühen 19. Jahrhunderts als eine geglückte Kombination geklungen haben muss.

"[...] in Phrasierung, Textdeklamation und Gestaltung in jedweder Hinsicht, gibt es zweifelsohne nur wenige Sänger, die Bär das Wasser reichen können. [...] Und gerade seine recht schlank geführte Singweise kommt dem erzählerischen Gestus der romantischen Lieder sehr zugute, wirkt intim und interessant. [...] Jan Zácek agiert als Begleiter ausgesprochen sensibel auf jede Regung des Sängers, phrasiert perfekt, ist ihm dynamisch und agogisch ein - freilich klanglich in allen Farben changierender - Schatten. Dazu begeistert er, besonders deutlich in den Vor-, Zwischen- und Nachspielen, durch unglaublich durchsichtiges polyphones Spiel [...] Auch sein Gefühl für Agogik, seine organischen Ritardandi oder Tempowechsel nehmen sehr für ihn ein, wie seine höchst differenzierte Artikulation. Eine feine CD also, die altbekanntes Repertoire in neuer Weise offeriert - nicht nur für Gitarrenfreunde!" - klassik.com vom 12.06.2007

M56877
EAN 4012476568775
Erschienen 2007

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