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Neuheiten vom 13.12.2017

 

Sinfonieorchester Wuppertal live

Vol. 1
Dohnanyi:
Symphonische Minuten op. 36
2. Klavierkonzert  op. 42
Brahms:
Symphonie Nr. 3 op. 90

Sofja Gülbadamova, Klavier
Sinfonieorchester Wuppertal, Dmitri Jurowski

HD Klassik 3D801702, Preiscode: CK, VÖ: 13.12.2017, 809548018429

Kunstkopfaufnahme

Diese Edition ist die zweite Veröffentlichung der 3D Binaural Series von hd-klassik und gleichzeitig Beginn einer neuen SACD-Reihe mit Live-Produktionen des Sinfonieorchesters Wuppertal in 3D-Binaural-Stereo, aufgenommen in einem der schönsten Konzertsäle Europas, der Historischen Stadthalle am Johannisberg in Wuppertal. – Als einer der bekanntesten Pianisten, Komponisten, Lehrer und Dirigenten seiner Zeit prägte Ernst von Dohnányi (1877–1960) das damalige Musikleben in Ungarn wie kaum eine andere Persönlichkeit. Das Budapester Philharmonische Orchester war für ihn eine stetige Inspirationsquelle, aus welcher heraus einige seiner Orchesterwerke erschaffen wurden. Man muss sich die Umstände vor Augen führen, die der Entstehung seines Konzerts Nr. 2 für Klavier und Orchester in h-Moll op. 42 im Jahr 1947 vorangingen: Nach der Machtübernahme der Nazis in seinem Heimatland sah sich Dohnányi gezwungen, das Budapester Philharmonische Orchester aufzulösen und sein Amt niederzulegen. Nachdem er 1944 aus Ungarn floh und sich in Österreich niederließ, wurde das Gerücht verbreitet, Dohnányi sei ein Kriegsverbrecher. Was zu einer abscheulichen Pressehetze ausartete und zu Auftrittsverboten führte; dies hinterließ tiefe, hörbare Spuren im 2. Klavierkonzert.

Seine Sinfonie Nr. 3 in F-Dur op. 90 hat Johannes Brahms (1833–1897) in den Sommerferien 1883 in Wiesbaden fertiggestellt. Viel mehr ist über deren Entstehung nicht bekannt: In seinem Briefwechsel findet sich kein Wort hierzu, kompositorische Skizzen wurden nie gefunden. So bleiben nur Gerüchte: Brahms war damals 50 Jahre alt und angeblich in eine wesentlich jüngere Frau verliebt. Vielleicht rührt daher die (…) Stimmung (…) wie man sie bei Brahms nicht oft findet!, so sein Freund Antonín Dvorák, der in höchsten Tönen schwärmend an den Verleger Fritz Simrock schrieb: „Ich sage und übertreibe nicht, dass dieses Werk seine beiden ersten Sinfonien überragt.“

 

 

 

Die Trompete in Frankreich

Konzerte, Sonaten und Kammermusik von Tomasi, Jolivet, Chaynes, Mozart, Haydn, Hummel, Neruda, Telemann, Pärt, Ives, Bacri, Enesco, Copland, Honegger, Bach, Fasch, Händel, Vivaldi, Albinoni, Purcell, Stölzel u.a.

Eric Aubier, Trompete

Indésens INDE102, Preiscode: HB (15 CD), VÖ: 13.12.2017, 3760039831248

Weit über die Grenzen Frankreichs hinaus ist Eric Aubier einer der führenden Trompeter seiner Generation. Der 1960 geborene Künstler gewann mehrere international renommierte Wettbewerbe. Diese 15-CD-Box zum günstigen Preis ist ein repräsentativer Querschnitt durch Aubiers Schaffen, zugleich ein Kompendium der Trompetenliteratur vom Barock bis ins 20. Jahrhundert.

 

 

 

Johannes Brahms

Sämtliche neun klavierbegleitete Sonaten:
Die zwei Cellosonaten, drei Violinsonaten, zwei Bratschensonaten und zwei Klarinettensonaten

Xenia Jankovic, Cello
Alexandre Brussilovsky, Violine
Jan Talich, Viola
Guy Dangain, Klarinette
Silke Avenhaus, Inger Södergren, Stanislav Bogunia, Jean-François Heisser, Klavier

Calliope CAL1746, Preiscode: FD (4 CD), VÖ: 13.12.2017, 3760039833174

Die neun Sonaten in Interpretationen herausragender Künstler, deren Einspielungen auf den Labels Indésens und Calliope veröffentlicht werden.

 

 

 

Mignon - Sehnsucht nach Italien

Ein Portrait in Liedern und Lesungen aus Goethes “Wilhelm Meisters Lehrjahre”, vertont von Beethoven, Zelter, Reichardt, Schubert, Schumann, Wolf, Duparc, Gound

Silke Evers, Sopran und Rezitation
Wiebke tom Dieck, Klavier

Musicaphon M56980, Preiscode: CE (SACD hybrid), VÖ: 13.12.2017, 4012476569802

Das Duo Evers/tom Dieck hat stets Interesse an außergewöhnlichen Zusammenstellungen von Liedprogrammen, bei denen neben dem musikalischen auch ein inhaltlicher Bezug der Lieder erkennbar ist. Über mehrere Jahre haben sich Silke Evers und Wiebke tom Dieck immer wieder mit Vertonungen jener Gedichte beschäftigt, die Goethe der Figur Mignon in seinem Roman „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ in den Mund legt. Er lässt das Mädchen so facettenreich, fast mystisch erscheinen, dass es leicht nachvollziehbar ist, wie sehr sich die Komponisten verschiedener Epochen dadurch inspiriert fühlten. Dabei unterscheiden sich die Vertonungen nicht nur in der Behandlungsweise des Textes, sondern auch in der Darstellung von Mignons emotionalem Profil. In den hier dargebotenen Vertonungen wird ein viel­schichtiges Charakterbild Mignons dargestellt. Zwischen den Liedblöcken sind Lesungen aus dem literarischen Kontext, in den die Lieder im Roman eingebunden sind, zu hören. Auf diese Weise entsteht ein noch plastischerer Eindruck davon, wer und wie Mignon sein könnte.

 

 

 

Mitteldeutsche Orgelromantik

Werke von Christian Heinrich Rinck, Felix Mendelssohn Bartholdy, Gustav Adolf Merkel, August Gottfried Ritter

Christopher Lichtenstein, Geißler-Orgel der Nikolaikirche in Uebigau

Querstand VKJK1718, Preiscode: CF, VÖ: 13.12.2017, 4025796017182

Nachdem die alte Uebigauer Orgel, die nach dem verheerenden Stadtbrand von 1681 im Zuge des darauffolgenden Wiederaufbaus der Kirche geschaffen wurde, 1771 umfangreich repariert worden war, richtete die Kirchengemeinde Uebigau am 2. Oktober 1891 einen Brief an Conrad Geißler mit der Anfrage, „den Bau einer neuen Orgel für die hiesige Kirche zu übernehmen“. Der damals schon 66-jährige Orgelbaumeister aus Eilenburg hatte sich durch seine bis dahin 105 erbauten Orgeln einen ausgezeichneten Ruf geschaffen. Am 4. Dezember 1895 konnte die neue Orgel geprüft und abgenommen werden. Als Opus 114 ist sie ein typisches Instrument ihres Erbauers: mit mechanischer Schleiflade, solider, perfektionierter Bauweise, voll ausgebautem Prinzipalchor, einem kräftigen, markig-fülligen Plenumklang und einem Grundbestand charakteristischer romantisch warmer Register.

Das Instrument mit 18 Stimmen auf zwei Manualen und Pedal ist seither ohne größere Eingriffe erhalten geblieben, in gepflegtem Zustand und ein wertvolles Zeugnis des romantischen Orgelbaus im mitteldeutschen Raum. Das eingespielte Programm orientiert sich in erster Linie an der mitteldeutschen Provenienz der Orgel und ihres Erbauers Conrad Geißler sowie den vorhandenen spieltechnischen Möglichkeiten des Instruments. Die ausgewählten Komponisten bilden quasi einen Querschnitt durch den mitteldeutschen Kulturkreis des mittleren 19. Jahrhunderts. Mit den ausgewählten

Werken – Variationen und Sonaten, die insbesondere durch ihre klangliche Vielfalt bestechen – bringt der Organist Christopher Lichtenstein die Vielseitigkeit und den Farbenreichtum der Orgel in besonderer Weise zur Geltung.

 

 

 

François Couperin

Les Concerts Royaux

I Fiori Musicali

Leonardo LDV14031, Preiscode: BD, VÖ: 13.12.2017, 8051773570315

Die relativ geringe Zahl von Einspielungen der „Concerts Royaux“ weist entweder ein solistisches Cembalo oder, der Aufführungspraxis der Zeit folgend, eine Besetzung mit Violine, Fagott, Viola und Flöte auf. Die Leonardo-Einspielung hat als Alleinstellungsmerkmal eine Sopranblockflöte und eine Voice Flute zu bieten. Das Ensemble bezieht sich dabei auf den musikalischen Geschmack am Hofe Ludwig XIV.

 

 

 

Georg Friedrich Händel

Sämtliche Präludien und Toccaten aus dem Bergamo Manuskript

Fernando de Luca, Cembalo

Leonardo LDV14032, Preiscode: BD, VÖ: 13.12.2017, 8051773570322

Ersteinspielung

Diese CD bietet die Ersteinspielung einer Sammlung von Präludien und Toccaten für Cembalo solo aus einem Manuskript, das seit 1916 in der Biblioteca del Civico Istituto Musicale Gaetano Donizetti in Bergamo aufbewahrt wird. Das 92seitige Konvolut kam ursprünglich aus dem Besitz von William Babell, der von 1711 bis zu seinem Tod 1723 der Hauptkopist Händels war. Auch wenn keines der Stücke signiert ist, lassen interne Bezüge den Schluss zu, dass diese Musik von Händel komponiert oder durch ihn arrangiert wurde. Wenn diese Annahme stimmt, handelt es sich um die bedeutendste Ergänzung Händelscher Klaviermusik seit der Publikation der Aylesford Manuskripte 1928.

 

 

 

Carl Schuricht dirigiert

Schumann: Manfred, op. 115
Volkmann: Ouvertüre zu “Richard III”
Strauss: Ouvertüre zu “Guntram”, op. 25
Pfitzner: Ouvertüre zu “Käthchen von Heilbronn”, op. 17
Grieg: Konzertouvertüre “Im Herbst”
Delius: Sea Drift

Lühr, Kottenkamp, Loss, Rücker, Danz, Kopp, Engelmann, Bethke, Haars, Baender, Alexander
RSO und Rundfunkchor des SDR, Stuttgart
RSO und Rundfunkchor des BR, München

Urania Arts WS121345, Preiscode: BD (2 CD), VÖ: 13.12.2017, 8051773573453

Schmal ist die Diskographie von Schumanns „Manfred“. Die 80minütige Version von Carl Schuricht aus dem Jahr 1952 gilt bis heute als Referenzaufnahme, nicht zuletzt dank ihrer Tonqualität. Die zweite CD bietet eine ganze Reihe von Repertoireentdeckungen.

 

 

 

Sergio Fiorentino spielt Liszt

Consolations
Année de pèlerinage (1. année)
Ungarische Rhapsodien
Mazeppa Nr. 4 aus den “12 Études...”
Klavierkonzert Nr. 1

Sergio Fiorentino, Klavier
NDR Sinfonieorchester, Erich Riede

Urania Arts WS121357, Preiscode: BD (2 CD), VÖ: 13.12.2017, 8051773573576

Sergio Fiorentino galt als einer der besten Pianisten in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Und doch blieb sein Bekanntheitsgrad weit hinter dem berühmter Kolleginnen und Kollegen zurück, nicht zuletzt, weil er nicht bei einem der großen Label unter Vertrag war. Die Qualitäten des Pianisten belegt sehr schön dieses Doppelalbum mit einigen Meisterwerken aus der Feder Franz Liszts, den Fiorentino besonders schätzte.

 

 

 

Lovro von Matacic dirigiert

Beethoven: Egmont op. 84 / Symphonie Nr. 6
Weber: Der Freischütz, Ouvertüre
Rimsky-Korsakow: Russische Osterfestival Ouvertüre
Mussorsky: Eine Nacht auf dem kahlen Berge
Borodin: Polowetzer Tänze aus “Fürst Igor”

Ester Orell, Sopran
Romano Costamagna, Sprecher
Orchestra “Alessandro Scarlatti” di Napoli della RAI
Philharmonia Orchestra
Orchester der Deutschen Oper Berlin

Urania Arts WS121364, Preiscode: BD (2 CD), VÖ: 13.12.2017, 8051773573644

Wichtige, bisher unveröffentlichte Aufnahmen aus den Archiven der RAI, Neapel, die Anfang der 1960er Jahre entstanden waren. Insbesondere von Egmont, hier in der italienischen Version, gibt es nur wenige vollständige Einspielungen. Die russischen Werke gehen auf Aufnahmen zurück, die 1959 in London gemacht wurden.

 

 

 

Franco Gulli

Beethoven: Violinkonzert op. 61; Violinsonate Nr. 9 “Kreutzer”; Violinsonate Nr. 5 “Frühling”
Schubert: Violinsonate op. 162 “Gran Duo”
Mendelssohn: Violinkonzert op. 64

Franco Gulli, Violine
Enrica Cavallo, Klavier
Orch. des Concerts Lomoreux, Rudolf Albert
Orch.
Filarmonica La Fenice, Ettore Gracis

Urania Arts WS121365, Preiscode: BD (2 CD), VÖ: 13.12.2017, 8051773573651

Franco Gulli war sicher der bedeutendste italienische Geiger in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er nahm nicht für die großen, weltweit agierenden Label auf, und so sind seine Einspielungen, insbesondere die zwischen 1950 und 1960 entstandenen, vom Markt verschwunden. Daher leistet Urania mit diesem Doppelalbum Pionierarbeit, indem einige seiner bedeutendsten Interpretationen aus dieser Zeit wieder zugänglich werden.

 

 

 

Giuseppe Verdi

Il Trovatore

Merrill, Tucci, Simionato, Corelli, Mazzoli, Moneta, Mercuriali, Rinaudo
Orchestra e Coro del Teatro dell’Opera di Roma, Thomas Schippers

Urania Arts WS121366, Preiscode: BD (2 CD), VÖ: 13.12.2017, 8051773573668

Eine der berühmtesten Trovatore-Einspielungen, 1964 entstanden und lange Zeit nicht am Markt. Es ist eine der wenigen Studioaufnahmen des Werkes mit dem italienischen Tenor Franco Corelli, einer Legende in der Geschichte des Opernmelodrams. Thomas Schippers muss als zweiter herausragender Künstler dieser Produktion genannt werden.

 

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