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Neuheiten vom 17.1.2018

 

Simon Preston: Die Argo-Aufnahmen

Olivier Messiaen:
Le Banquet céléste
La Nativité du Seigneur
L‘Ascension
Les Corps glorieux

Simon Preston, Orgel

Eloquence ELQ4824917, Preiscode: BG (2 CD), VÖ: 17.1.2018, 0028948249176

Preston setzte sich schon für die Orgelwerke Messiaens ein, als diese in England noch ziemlich unbekannt waren. In nur einer Woche nahm er im August 1962 „L‘Ascension“ in der Kapelle des King‘s College in Cambridge auf, wo er fünf Jahre Unterricht hatte. Drei Jahre später folgte „La Nativité du Seigneur“, in Westminster Abbey aufgenommen, wo er nun zweiter Organist war. Und schließlich spielte er im Juli 1969 in St Albans Cathedral das „Banquet céléste“ und die „Corps glorieux“ ein.

 

 

 

Simon Preston: Die Argo-Aufnahmen

Orgelmusik des 20. Jahrhunderts
Hindemith: Sonaten 1 bis 3
Maxwell Davies: O Magnum Mysterium*
Elgar: Sonate, op. 28
Leighton: Paean
Bridge: Adagio
Howells: Rhapsody, op. 17,3
Tippett: Preludio al Vespro di Monteverdi
Britten: Prelude and Fugue on a theme by Vittoria

Simon Preston, Orgel
* Orchestra of Cirencester Grammar Scholl, Peter Maxwell Davies

Eloquence ELQ4824925, Preiscode: BG (2 CD), VÖ: 17.1.2018, 0028948249251

Kaum hatte Preston seine Studien am King‘s College in Cambridge beendet, da wurde er im Frühling 1963 nach Cirencester in Glaucestershire eingeladen. Dort stand die Musik an der Grammar School nun unter der Leitung von Peter Maxwell Davies. Gemeinsam nahmen sie Maxwell Davies virtuoses „O Magnum Mysterium“ auf, das seither nur selten eingespielt worden ist – diese Ersteinspielung hat nichts von ihrer Eindringlichkeit verloren. Neben den drei Sonaten Hindemiths, aufgenommen in St John the Evangelist in Islington, bietet das Doppelalbum Einspielungen englischer Orgelmusik, die Preston im Januar 1967 an der Orgel von Colston Hall in Bristol aufnahm.

 

 

 

Simon Preston: Die Argo-Aufnahmen

Preston in Westminster Abbey
Bach: Sechs Schübler-Choräle
Mozart: Fantasie f-moll; Adagio und Allegro
und Werke von Walton, Clarke, Händel, Elgar, Vierne, Wagner, Guilmant, Schumann, Karg-Elert und Widor

Simon Preston, Orgel

Eloquence ELQ4824933, Preiscode: BG (2 CD), VÖ: 17.1.2018, 0028948249336

Von 1962 bis 1967 war Simon Preston 2. Organist von Westminster Abbey, von 1981 bis 1987 dann Hauptorganist und Chorleiter. Die hier zusammengestellten Aufnahmen entstanden in der ersten Wirkungsperiode. Die Orgel der Kathedrale wurde 1937 anlässlich der Krönung von König George VI von Harrison & Harrison gebaut und war zu Prestons Zeiten noch in einem sehr guten Zustand. An nur zwei Tagen im Februar 1964 nahm Preston die Schübler-Choräle und die Mozart-Werke auf. Die zweite CD zeigt die außergewöhnliche klangliche Vielfalt des Instruments anhand von populären Hits  (Wagners Pilgerchor aus Tannhäuser) bis zu selten beachteten Werken wie Schumanns Studie Nr. 5.

 

 

 

Simon Preston: Die Argo-Aufnahmen

Romantische Orgelmusik
Brahms: Choralvorspiele op. 122
Franck: Prélude, Fugue et Variation op. 18; Choral Nr. 2; Pièce héroïque
Reger: Toccata D-dur op. 59,5; Fuge D-dur op. 59,6; Fantasie über „Straf mich nicht in deinem Zorn“ op. 40,2
Reubke: Sonate c-moll über Psalm 94
Liszt: Fantasie und Fuge über „Ad nos, ad salutarem undam“; Präludium und Fuge über B.A.C.H.

Simon Preston, Orgel

Eloquence ELQ4824941, Preiscode: BG (2 CD), VÖ: 17.1.2018, 0028948249411

In den 1960er Jahren konnte man den Eindruck haben, jeden Monat erscheine eine neue LP mit Orgelmusik, eingespielt von Simon Preston – so beliebt war der Künstler seinerzeit als begabtester junger englischer Organist. Immerhin nahm er zwischen 1963 und 1968 nicht weniger als 10 Soloeinspielungen für Argo vor – erstaunlich, wenn man bedenkt, was neben seinen ja nicht geringen Alltagsverpflichtungen da an Vorarbeiten, Planungen und Einarbeitung vorzunehmen war, wenn man nur an so monumentale Stücke wie Liszts „Ad nos“ denkt. Zu hören ist der Künstler auf diesem Doppelalbum an vier verschiedenen Instrumenten.

 

 

 

 

Variations on America: Organ spectacular

Sousa: Stars and Stripes Forever
Saint-Saëns: Danse macabre, op. 40
Ives: Variations on America
Buck: The Last Rose of Summer, op. 59
Bossi: Étude symphonique, op. 78
Lemare: Andantino Des-dur „Moonlight and Roses“
Guilmant: Sonate Nr. 1 d-moll, op. 42

Simon Preston, Orgel

Eloquence ELQ4828101, Preiscode: BL, VÖ: 17.1.2018, 0028948281015

Simon Preston hatte schon rund 30 Jahre Aufnahmeerfahrung hinter sich, als er im März 1988 dieses Programm an der Orgel der Methuen Memorial Music Hall in Boston einspielte. Das Instrument, das er dort vorfand, ist ein Beispiel für den Export deutscher Orgelromantik; erbaut von E.F. Walcker. Mit seinen samtigen Streichern, funkelnden Mixturen und kernigen Zungenstimmen bietet es hervorragende klangliche Effekte für das ausgesuchte Repertoire.

 

 

 

Violinkonzerte

Rolf Wallin (*1957): Under City Skin; Appearances
Eivind Buene (*1973): Miniatures; Violin Concerto

Peter Herresthal, Violine
Arctic Philharmonic, Øyvind Bjorå

BIS BIS-SACD-2242, Preiscode: CD, VÖ: 17.1.2018, 7318599922423

Seit seiner 2001 erschienenen CD mit Werken von Arne Nordheim haben der norwegische Geiger Peter Herresthal und BIS ein Projekt „A String of Releases“ vereinbart mit dem Ziel, in loser Folge zeitgenössische Violinkonzerte zu veröffentlichen. Auf diesem Album also Werke von Rolf Wallin und Eivind Buene. Wallin, einer der führenden Komponisten Skandinaviens, hat sein Violakonzert „Under City Skin“ für Herresthal adaptiert – eine poetische und klangvolle Reise durch eine imaginäre Landschaft. Auch Buene komponierte sein Violinkonzert mit der Idee, Herresthal als Solisten zu besetzen. Die drei Sätze wechseln in der Besetzung des Kammerorchesters, können auch separat gespielt werden, und formen gemeinsam ein Tryptichon voller Melancholie und Erinnerung. Die beiden Violinkonzerte werden durch je ein Ensemblestück beider Komponisten ergänzt.

 

 

 

Lars Karlsson (*1953)

Sju sånger till text av Pär Lagerkvist
Concerto for Clarinet and Orchestra

Gabriel Souvanen, Bariton
Christoffer Sundqvist, Klarinette
Lapland Chamber Orchestra, John Storgårds

BIS BIS-SACD-2286, Preiscode: CD, VÖ: 17.1.2018, 7318599922867

Karlsson wurde 1953 auf Åland geboren, einer Ostseeinsel, die zu Finnland gehört, obwohl die Bevölkerung schwedisch spricht. Er studierte in Helsinki an der Sibelius-Akademie; unter seinen Lehrern war Einojuhani Rautavaara. Seit 1976 unterrichtet er selbst an diesem Institut. Kompositorisch verfolgt er einen ganz eigenen Weg mit neotonaler Sprache und wurde schon als „moderner Romantiker“ wie auch als „romantischer Modernist“ bezeichnet. Sein Schaffen umfasst alle Genres von Orchester- bis zu Kammermusikwerken; daneben komponierte er extensiv für Stimmen.

 

 

 

Lauri Porra (*1977): Entropia

Orchesterwerke:
Kohta für Rapper und Orchester
Domino Suite
Entropia, Konzert für E-Bass

Paperi T, Rapp
Joonas Riippa, Drums
Aki Rissanen, Klavier
Lauri Porra, E-Bass
Lahti Symphonieorchester, Jaakko Kuusisto

BIS BIS-SACD-2305, Preiscode: CD, VÖ: 17.1.2018, 7318599923055

Porra, Urenkel von Jean Sibelius, begann mit sechs Jahren mit dem Cellospiel, wechselte aber später zur Bassgitarre. Er arbeitet als Komponist für Orchester, Film und Medien, gehört der Heavy Metal Band „Stratovarius“ an, mit der er vier Alben aufgenommen hat, und gab bereits in über 60 Ländern Konzerte. Als vielseitiger Musiker leitet er sein eigenes Lauri Porra Flyover Ensemble, das verschiedendste musikalische Stile von Rock und Jazz über Klassik, Elektronik und Film zusammenbringt.

 

 

 

Sergej Rachmaninow

Klavierkonzert Nr. 2 c-moll, op. 18
Klavierkonzert Nr. 3 d-moll, op. 30

Yevgeny Sudbin, Klavier
BBC Symphony Orchestra, Sakari Oramo

BIS BIS-SACD-2338, Preiscode: CD, VÖ: 17.1.2018, 7318599923383

Über einen Zeitraum von 10 Jahren hat Sudbin Rachmaninows Klavierkonzerte eingespielt. Die Reise begann 2008 in den USA mit dem 4. Konzert, begleitet vom North Carolina Symphony Orchestra unter Grant Llewellyn (eine „großartige Einspielung“ nach Meinung des Classic FM Magazine). Weiter ging es nach Asien zum Singapore Symphony Orchestra unter Lan Shui für die Aufnahme der „Paganini-Variationen“ und des 1. Konzerts („transzendente Virtuosität und kaleidoskopische Klavierfarben“ bescheinigte das BBC Music Magazine). Das große Finale bildet nun dieses Album mit dem 2. und 3. Klavierkonzert, den beliebtesten Konzerten Rachmaninows, und das ist gleichzeitig eine Heimkehr, denn seit 1997 lebt Sudbin in London.

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