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Neuheiten vom 24.1.2018

 

Romantik & Tango

mit Musik von Ludwig, Bridge, Strelezki, Hansen, Brahms, Schumann, Kreisler, Bonis, Mores, Elgar und Arbós

verdandiTRIO

raccanto RC027, Preiscode: CE, VÖ: 24.1.2018, 4260157070271

Seit 2000 feiert das Verdandi Klaviertrio aus München mit der Kombination großer klassischer Meisterwerke, stimmungsvollen „Schmankerln“ und mitreißend feurig dargebotenen Virtuosenstücken Erfolge. Die Besonderheit des Trios ist, neben den bewährten traditionellen Programmen, die Mischung aus klassisch-romantischer Musik, virtuoser Zigeunermusik, Tangos und Jazz, kombiniert mit aufs Publikum abgestimmten Überraschungen und Showeinlagen.

 

 

 

Der Soli, das Deo und die Gloria

mit Musik von Johann Sebastian Bach, Dieterich Buxtehude und Carl Philipp Emanuel Bach

Sebastian Prittwitz, Sprecher
Nicoleta Paraschivescu, Silbermann-Orgel in Arlesheim

Gallo GAL-CD-1504, Preiscode: BI, VÖ: 24.1.2018, 7619918150429

Eine Geschichte von Philipp Roth für Kinder und Erwachsene rund um Johann Sebastian Bach. Über der Orgel steht in Goldbuchstaben „Soli Deo Gloria“. Für Lena ist „Soli“ der Musiklehrer Solenthaler; das Deo steht im Toilettenschrank der Mutter und Gloria ist die Spanierin, die bei ihnen putzt und kocht. In ihrer kühnen kindlichen Fantasie stellt sich Lena deshalb Soli und Gloria händehaltend in einer Wolke von Deodorant auf der Orgelbank vor. Dem Geheimnis hinter „Soli Deo Gloria“ kommt sie allmählich auf die Spur, als ihr Mitschüler Steve etwas von dem Komponisten „mit dem Wassernamen“ hören will. In witzigen und tiefgründigen alltäglichen Szenen und Gesprächen entfaltet sich vor Lena im Folgenden langsam der Reichtum der Musik dieses Johann Sebastian, die heute noch das Herz anrührt und den Kopf beschäftigt.

 

 

 

Nicolas Siret (1663-1754)

Sämtliche Cembalowerke

Fernando de Luca

Leonardo LDV14030, Preiscode: BG (2 CD), VÖ: 24.1.2018, 8051773570308

Seit dem Ende des 17. Jahrhunderts leitete Siret den Chor der Kathedrale (Maitrise) in Troyes und war als Orgel- und Cembalolehrer tätig. Um etwa 1680 begegnete Siret dem Pariser Organisten und Cembalisten François Couperin, der Sirets Kompositionsstil maßgeblich beeinflusste und sein Freund wurde. Trotz seines musikalischen Erfolges fand er keinen Mäzen, der ihm den Druck seiner Werke ermöglichte. Erst ab 1710 ließ Siret auf eigene Kosten seine beiden überlieferten Sammlungen stechen. Die erste Sammlung besteht aus 2 Suiten und 8 Cembalostücken. Das einzig überlieferte Exemplar dieses Druckes, welches François Couperin gewidmet ist, befindet sich in der Mediathek von Troyes. Die zweite Sammlung entstand 1719 und befindet sich in der Bibliothèque Nationale de France. Sie enthält 3 Cembalosuiten und ist Jacques-Bénigne de Bossuet, einem Neffen des Bischofs von Troyes, gewidmet. In diesem Buch findet sich eines der spätesten Beispiele eines Prélude non mesuré.

 

 

 

Francesco Paolo Tosti (1846-1916)

1916: Letzte Lieder
La sera; Resta nel sogno!; Anima mia; Parole del Ricordo mio!; Consolazione; Ninna nanna; Due piccoli notturni; For ever and for ever; Piccolo valzer; Aimez quand on vous aime!

Duo Alterno:
Tiziana Scandaletti, Sopran
Riccardo Piacentini, Klavier

Leonardo LDV14033, Preiscode: BD, VÖ: 24.1.2018, 8051773570339

Tosti war ein zu seiner Zeit populärer italienischer Sänger, Pianist und Komponist. Er wurde vom italienischen Opernkomponisten Saverio Mercadante unterrichtet und war mit Enrico Caruso befreundet. Die Neapolitanische Volksmusik verdankt ihm viele klassisch gewordene Lieder. Hier zu hören sind seine letzten Schöpfungen, in seinem Todesjahr entstanden. In diesen letzten Romanzen, dem belcanto verpflichtet, hinterließ Tosti ein Testament, das stilistisch mehr in die Zukunft als in die Vergangenheit weist und deshalb eine intensive Auseinandersetzung rechtfertigt.

 

 

 

Giovanni Antonio Rigatti (1613-1648)

Mottetti a voce sola per Soprano - Libro II (1647)

Ensemble Estro Barocco

Leonardo LDV14034, Preiscode: BD, VÖ: 24.1.2018, 8051773570346

Ersteinspielung

Giovanni Antonio Rigatti erhielt seine musikalische Ausbildung ab 1621 als Sängerknabe am Markusdom, sowie in einem der Konservatorien Venedigs, außerdem erhielt er eine Ausbildung zum Priester. Von September 1635 bis März 1637 war er Chorleiter am Dom von Udine. Ab 1639 war er „maestro d‘organo e musica alle figliole“ am Konservatorium des Ospedale dei Mendicanti in Venedig. Rigatti unterrichtete auch am Ospedale dei Incurabili, ohne hierzu die Genehmigung seiner Vorgesetzten erhalten zu haben, worauf ihn eine eigens einberufene Kommission entließ. Am Ospedale degl‘Incurabili gehörte Francesco Lucio zu seinen Schülern. 1642 wurde Rigatti Kaplan des Gianfrancesco Morosini, der 1645 zum Patriarchen von Venedig gewählt wurde. Dieser ernannte ihn 1637 zum Kanoniker am Markusdom. Rigatti veröffentlichte neun Bände mit geistlicher Musik (fünf Einzel- und konzertierende Motetten, vier Psalmen und drei Messen) sowie zwei Bücher mit weltlicher Musik (Monodien im concertato Stil und Madrigale). Seine Musik enthält bezaubernde Melodien und ist dennoch kraftvoll, sie ist einfallsreich in den Strukturen und zeichnet sich durch dramatische Wortmalereien aus.

 

 

 

Svjatoslav Richter, Klavier

Schubert: Sonate Nr. 21 B-dur; Fantasie C-dur op. 15 „Wandererfantasie“; Klavierstück Nr. 2 Es-dur
Liszt: Sonate h-moll; Études d‘éxécution transcendante; Années de pèlerinage

UraniaArts WS121316, Preiscode: BD (2 CD), VÖ: 24.1.2018, 8051773573163

Eine Ordnung in die chaotische Diskographie Richters zu bringen, ist nicht so ganz einfach. Von nicht einem seiner bevorzugten Komponisten hat er eine Gesamteinspielung vorgenommen; es gibt stets nur verstreute Studio- und Liveaufnahmen. Auf diesem Doppelalbum sind nun Aufnahmen zweier Komponisten zusammengefasst, die der russische Pianist besonders schätzte, darunter (zum Glück) Schuberts große Klaviersonate und die Wandererfantasie. Die Aufnahmen großer Werke von Franz Liszt geben eine Vorstellung, wie Richter sich den Meisterwerken der deutschen Musik des 19. Jahrhunderts näherte.

 

 

 

Glenn Gould, Klavier

Brahms: Klavierkonzert Nr. 1 op. 15
Strauss: Burleske für Klavier und Orchester
Baltimore Symphony Orchestra, Peter Adler

Weber: Konzertstück f-moll op. 79
Toronto Symphony Orchestra, Ernest Mac Millan

Beethoven: Klavierkonzert Nr. 2 op. 19
Swedish Radio Symphony Orchestra, Georg Ludwig Jochum

Beethoven: 32 Variationen

UraniaArts WS121362, Preiscode: BD (2 CD), VÖ: 24.1.2018, 8051773573620

Sämtliche hier zusammengefassten Einspielungen sind Aufnahmen des kanadischen Rundfunks und betreffen ein Repertoire, das von Gould nicht so häufig gespielt wurde, darunter als besonders rar das Konzertstück von Weber. Die Aufnahmen stammen aus den Jahren 1951 bis 1962 und sind von erstaunlich guter Klangqualität.

 

 

 

Tibor Varga, Violine

Beethoven: Violinkonzert op. 61
Pro Musica Symphonieorchester Berlin, Hans Werner Richter

Bruch: Violinkonzert Nr. 1 op. 26
Mozart: Violinkonzert Nr. 1 KV207
Philharmonia Orchestra, Walter Susskind

Tschaikowsky: Violinkonzert op. 35
Wiener Festivalorchester, Jean-Marie Auberson

UraniaArts WS121363, Preiscode: BD (2 CD), VÖ: 24.1.2018, 8051773573637

Berühmte Violinkonzert in außergewöhnlichen Aufnahmen durch einen der bedeutendsten Geiger des 20. Jahrhunderts. Es stimmt zwar, das Varga längst nicht den Bekanntheitsgrad so mancher Kollegen erreichte, aber sein interpretatorischer Ansatz war fundamental und beispielhaft.

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