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Neuheiten vom 14.3.2018

 

Johann Sebastian Bach

Sonaten und Partiten für Violine solo, BWV 1001-1006

Ning Feng, Violine (Stradivari 1721 „MacMillan“)

Channel Classics CCS39018, Preiscode: CF (2 CD), VÖ: 14.3.2018, 723385390183

 „Vier arme Saiten! – es klingt wie Scherz – für alle Wunder des Schalles! Hat doch der Mensch nur ein einzig Herz, und reicht doch hin für alles!“ Man kann darüber streiten, ob Franz Grillparzer, von dem diese Verse stammen, Bachs Werke für Violine allein gekannt hat. Aber auch vielleicht ungekannt beschreibt er genau, worum es hier geht. Bach geht hier in das Extreme. Ob es zu seinen Lebzeiten wohl einen Geiger gab, der fähig war, sie wirklich zu interpretieren? Vielleicht Pisendel, der führende deutsche Geiger seiner Zeit? Oder hatte Bach bei der Komposition nur an sich selbst gedacht? Alles Spekulation. Aber sehr wahrscheinlich hätte Bach Ning Fengs Interpretation beeindruckt. Der international gefragte Künstler ist jetzt in Berlin ansässig; er spielt hier eine Stradivari von 1721, bekannt als die „MacMillan“.

 

 

 

Girolamo Frescobaldi (1583-1643)

Intavolatura di Cimbalo

Yoann Moulin, Cembalo und Virginal

L‘Encelade ECL1601, Preiscode: CD, VÖ: 14.3.2018, 3770008056107

Frescobaldi war einer der letzten Repräsentanten der pompösen Hofhaltung des Herzogs von Ferrara, Alfonso d‘Este. Er war Schüler von Luzzascho Luzzaschi gewesen, galt unter den Musikern seiner Zeit als der beste Organist. Für eine Vielzahl gekrönter Häupter war er tätig und stets auf der Suche nach neuen Ausdrucksmitteln. Dies dokumentiert Yoann Moulin sehr schön mit diesem Programm. Er spielt ein italienisches Cembalo von Philippe Humeau (2012) und ein Virginal aus der Werkstatt von Jean-François Brun, Kopie eines anonymen italienischen Instruments von 1626. Moulin gehört zu den derzeit gefragtesten französischen Cembalisten; er spielte bereits mit Ensembles wie Le Concert Spirituel, Les Arts Florissants, Cappricio Stravagante, Clément Janequin Ensemble, La Fenice, um nur einige zu nennen.

 

 

 

Antonio Vivaldi

Konzerte adaptiert für zwei Cembali

Gwennaëlle Alibert, Clément Geoffroy, Cembalo

L‘Encelade ECL1602, Preiscode: CD, VÖ: 14.3.2018, 3770008056114

Verglichen mit der riesigen Literatur für Cembalo solo ist das originale Repertoire für zwei Cembali geradezu kümmerlich. Dabei gibt es durchaus Hinweise darauf, dass dieses Konzertieren mit zwei Cembali im 17. und 18. Jahrhundert durchaus geübte und weit verbreitete Praxis war. Was also wurde da gespielt? Offensichtlich doch Werke, die für diese Besetzung adaptiert wurden. Und so haben sich Alibert und Geoffroy in diesem Sinne der Konzerte Antonio Vivaldis angenommen, der ja keinerlei Originalliteratur für Cembalo hinterlassen hat. Der Wechsel zwischen Soli und Tutti in Vivaldis Konzerten bildet dabei eine ideale Grundlage.

 

 

 

Joseph Haydn

„per il Cembalo Solo“:
Divertimento per il Cembalo Solo; Geistliches Lied; Sonate; Minna; Sonata a Principe Niccolo Esterhazy; Acht Sauschneider müssen seyn; Auf meines Vaters Grab

Pierre Gallon, Cembalo

L‘Encelade ECL1701, Preiscode: CD, VÖ: 14.3.2018, 3770008056121

Dieses Album bietet dem Hörer einen ganz neuen Blick auf einen der größten Künstler des 18. Jahrhunderts. Denn diese Einspielung, ein Glanzlicht der heutigen Herangehensweise an barocke Tastenmusik, zeigt Joseph Haydn als Meister des Cembalospiels. Das Cembalo war das erste Instrument, das der Maestro kennen lernte und das er sozusagen in- und auswendig kannte, auf dem er improvisierte, Konzerte gab und vor allem komponierte.

Als diese 7 Stücke entstanden, etwa zwischen 1766 und 1781, war die Blütezeit des Cembalos bereits vorüber. Pierre Gallon geht sogar so weit, diese Kompositionen aus der Rokokozeit „Schwanengesang“ des Cembalos zu nennen, womit er jedoch – um Miss-verständnissen vorzubeugen! – ein Paradox aufzeigt. Denn der Moment der nachlassenden Beliebtheit dieses Instruments war zugleich seine Reifezeit. In dieser Zeit, die mangels einer besseren Bezeichnung als „Übergangsphase“ bezeichnet wird, entwickelt sich nämlich ein unvergleichlicher Musikstil: die Wiener Klassik.

 

 

 

Georg Friedrich Händel

Edition haendeliana hallensis 1:
Suite aus der Wassermusik
Arien aus „Giulio Cesare“, „Sosame“, „Arminio“
Concerto grosso g-moll op. 6,6

Benno Schachtner, Altus
Händelfestspielorchester Halle, Bernhard Forck

Querstand VKJK1419, Preiscode: CF, VÖ: 14.3.2018, 4025796014198

Volume 1 der CD-Serie „Haendeliana Hallensis“ beleuchtet drei unterschiedliche Facetten des kompositorischen Schaffens von Georg Friedrich Händel. Die unter dem Namen „Wassermusik“ (HWV 348 – 350) bekannten 22 Sätze gehören zu Händels populärsten Orchesterwerken. Von ihr sind allerdings keine vom Komponisten selbst geschriebenen Vorlagen überliefert. Spätere Abschriften und Drucke enthalten nicht immer alle Stücke und bieten teilweise unterschiedliche Reihenfolgen. Die Sätze sind wahrscheinlich zu verschiedenen Zeiten (und für unterschiedliche Gelegenheiten) entstanden.

Die Form des Concerto grosso, in dem ein solistisches Concertino („kleines Konzert“) dem Orchester („Ripieno“) gegenübergestellt wurde, könnte Händel während seiner Aufenthalte in Italien kennengelernt haben. Er komponierte seit 1735 spezielle Konzerte für Orgel und in einem Fall für Harfe und Orchester, um diese zwischen den Akten seiner Oratorien-Aufführungen darzubieten. Für die 1739/40er Saison im Lincoln’s Inn Fields Theater verfasste er dafür neue Konzerte in Concertogrosso-Form oder stellte sie aus vorhandenen Sätzen neu zusammen. Das auf der CD zu hörende sechste Konzert in g-Moll (HWV 324) ist eine der völligen Neukompositionen. Obwohl wie einige der anderen von Corelli inspiriert, zeigt es sich weit innovativer in Harmonie, Rhythmus und Textur.

Händel hat im Opernfach seinen Sängern die Arien „auf den Leib geschrieben“. Er kannte deren Stimmen, technische Fähigkeiten und Ausdruckskraft ganz genau. Dies lässt sich gut daran beobachten, dass er bei Umbesetzungen Veränderungen vornahm oder ganze Arien austauschte. Für heutige Künstler mit individueller Stimmdisposition stellt das zuweilen große Herausforderungen an die Variabilität und ihr musikalisches Einfühlungsvermögen. In den sechs hier zu hörenden Arien beweist Benno Schachtner sein immenses Können.

 

 

 

L‘immagine di Corelli

6 Sonate dell‘Opera 5

Susanne Scholz, Violine
Michael Hell, Cembalo

Querstand VKJK1621, Preiscode: CF, VÖ: 14.3.2018, 4025796016215

Diese CD bringt die scheinbar altbekannten Sonaten Op. 5 von Arcangelo Corelli in einer hochinteressanten experimentellen Aufnahme, die musiktheoretische und -praktische Quellen des 18. Jahrhunderts als Basis hat, zu Gehör. Das starke aufführungspraktische Statement ist dabei ein grundsätzliches Anliegen. Es bedingt und verstärkt die musikalischen Aussagen und macht diese Aufnahme zum Experiment. Die Hypothesen, die die Violinistin Susanne Scholz und der Cembalist Michael Hell anhand verschiedener Versionen der wohlbekannten Sonaten Op. 5 von Arcangelo Corelli aufstellen, betreffen insbesondere die Instrumentaltechnik, die Instrumentenwahl und die Realisierung des Cembaloparts. Die Unterschiede, die durch die der jeweiligen Version angepasste Wahl dieser aufführungspraktischen Mittel hörbar gemacht werden, lassen ein Kaleidoskop musikalischer Ausdrucksweisen und Klangwelten entstehen. Auf diese Weise möchte diese CD zeigen, wie unterschiedlich stilistische Differenzierung klingen kann, und das anhand der am meisten verbreiteten Violinsonaten des 18. Jahrhunderts.

Die verschiedenen Versionen der Sonaten mit den von Corelli selbst, von Geminiani, Roman oder einem anonymen Meister stammenden Verzierungen oder gar kompositorischen Veränderungen spiegeln die stilistischen Veränderungen während der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wie auch die verschiedenen länderspezifischen Gegebenheiten wider. Diesen Unterschieden tragen die beiden Professoren an der Kunstuniversität Graz in dieser Aufnahme durch den Wechsel zwischen drei Cembali und drei Bogenmodellen Rechnung. Bewusst wurde hingegen nur eine Geige (Barockvioline nach Antonio Stradivari von Federico Lowenberger; Genova, 2012) verwendet, um die klanglichen Unterschiede der Haltungen und Bögen besser zuordnen zu können. Das Booklet stellt die einzelnen Gedanken, Hypothesen und Techniken detailliert und anschaulich dar. So eröffnet sich ein ganz neuer und überaus vielschichtiger und reizvoller Blick auf diese scheinbar altbekannten Werke.

 

 

 

Mel Bonis (1858-1937)

Die Werke für Violine und Klavier:
Sonate op. 12; Andante religioso op. 78; Allegro non troppo op. 84; Largo op. 83; Serenade op. 45; Largo op. 63; Elève-toi mon âme op. 22; Suite op. 114

Francine Trachier, Violine
Françoise Tillard, Klavier
Marion Gomar, Mezzosopran

Le Chant de Linos CL17129, Preiscode: CD, VÖ: 14.3.2018, 5425016541289

Über dreihundert Werke hat Mel Bonis hinterlassen; die meisten entstanden zwischen 1900 und 1914. Der Stil ist deutlich postromantisch, reicht von Drama bis zu leichtem Humor. Sehr sensibel und sorgfältig gestaltet wirkt ihre Musik, etwas impressionistisch und gelegentlich mit orientalischem Einschlag. Mélanie Bonis wurde in einer kleinbürgerlichen Pariser Familie geboren, die ihr musikalisches Talent kaum förderte und ihr nur widerwillig ein Studium am Pariser Conservatoire erlaubte, das durch Vermittlung von César Franck zustande kam. Von 1876 bis 1881 studierte sie dort erfolgreich (wie mehrere Preise belegen), unter anderem bei Ernest Guiraud. Zu den Studienkollegen gehörten Gabriel Pierné und Claude Debussy. Um eine Heirat mit dem Studienkollegen Amédée Hettich (1856–1937)zu verhindern, nahmen ihre Eltern sie jedoch vor dem regulären Studienende vom Konservatorium. 1883 wurde sie von den Eltern in eine Ehe mit dem zweifach verwitweten und 22 Jahre älteren Industriellen Albert Domange gedrängt, der fünf Kinder mit in die Ehe brachte und in Sarcelles lebte. Bis 1898 brachte Mélanie Bonis in der Ehe drei weitere Kinder zur Welt. Ein 1899 geborenes viertes Kind, das versteckt aufwachsen musste (was Bonis schwer belastete), stammte aus der wiederaufgelebten Beziehung zu Hettich, der im Pariser Musikleben mittlerweile eine wichtige Rolle spielte. Die familiären Verpflichtungen erlaubten es Bonis erst ab etwa 1900, sich verstärkt der Komposition zuzuwenden (nicht zuletzt aufgrund des Zuspruchs von Hettich), und etwa bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges entstanden die wichtigsten Werke. In dieser Zeit erhielt sie mehrere Kompositionspreise. Sie wurde Mitglied der Société des Compositeurs und arbeitete als deren Sekretärin. Die letzten 15 Jahre ihres Lebens waren jedoch von zunehmender künstlerischer Isolation und Krankheit geprägt, wenngleich sie weiter komponierte.

 

 

 

Leos Janacek

Streichquartett Nr. 1 „Kreutzersonate“
Streichquartett Nr. 2 „Intime Briefe“
Violinsonate

Quatuor Simon
Charles Lavaud, Klavier

Le Chant de Linos CL17132, Preiscode: CD, VÖ: 14.3.2018, 5425016541326

 „Beim Studium von Janaceks Quartetten waren wir sofort gefesselt von ihrer Schönheit und ihrem Reichtum. Und doch gaben uns eine Reihe von Details Rätsel auf, denen wir nur nahe kommen konnten, indem wir uns mit dem Mann hinter der Musik beschäftigten. Dies umso mehr, als sein zweites Quartett ja Kamila Stösslova gewidmet ist, in die Janacek unsterblich verliebt war und der er mehr als 700 Briefe geschrieben hat“ (Quatuor Simon)

 

 

 

Giacomo Facco: Maestro der Könige

Kantaten „Clori, pur troppo bella“; „Perche vedi ch‘io t‘amo“; „Amada libertad, enhorabuena“; „Cuando en el oriente“
Sinfonie di Violoncello

Eugenia Boix, Sopran
Guillermo Turina, Barockcello
Tomoko Matsuoka, Cembalo

Cobra COBRA0063, Preiscode: CD, VÖ: 14.3.2018, 8713897904215

Teilweise Ersteinspielung

Facco wurde 1676 in der Kleinstadt Marsango geboren, die zur Republik Venedig gehörte. Seine ersten veröffentlichten Werke waren eine Reihe von Kantaten, 1702 in Neapel erschienen. Dort scheint seine Tätigkeit für Antonio Spinola begonnen zu haben. Die Familie Spinola gehörte zum spanischen Hochadel und Antonio war zum Vizekönig von Sizilien aufgestiegen, wo er bis 1713 lebte. Auch Facco begab sich mit dem gesamten Hofstaat dorthin und schrieb in dieser Zeit diverse Opern und Oratorien wie auch weitere Kantaten. Nach dem Frieden von Utrecht 1713 folgte Facco seinem Dienstherren nach Spanien; am Madrider Hof wurde er als Lehrer des Kronprinzen Luis und als Geiger in der Hofkapelle angestellt. In dieser Zeit schrieb er die erste italienische Oper mit einem spanischen Libretto, „Amor es todo Invenciòn“, die 1721 Premiere hatte. Facco blieb in spanischen Diensten bis zu seinem Tod 1753. Die für dieses Album ausgesuchte Musik ist eine Reise durch sein Kantatenschaffen und seine Musik für Cello, wobei Werke aus seiner italienischen wie seiner spanischen Zeit berücksichtigt wurden.

 

 

 

Whispering Leaves

Leos Janacek: Märchen; Verwehte Blätter
Josef Palenicek: Choralvariationen
Bohuslav Martinu: Sonate Nr. 2

Lucie Stepanova, Cello
Ksenia Kouzmenko, Klavier

Cobra COBRA0069, Preiscode: CD, VÖ: 14.3.2018, 8713897904253

 „Whispering Leaves“ ist ein neues Projekt der Cellistin Lucie Stepanova und der Pianistin Ksenia Kouzmenko, das tschechische Musik vorstellt. Während die Werke von Janacek und Martinu zum bekannten Repertoire gehören, gilt dies weniger für die Musik von Josef Palenicek. Der war ein sehr expressiver und hochvirtuoser Pianist, ein faszinierender Interpret besonders der Werke Janaceks, und ein lebenslanger Freund von Bohuslav Martinu – so schließt sich der Kreis. Seine Variationen über einen Choral des 17. Jahrhunderts schrieb er 1942; sie gehören zu den bedeutendsten tschechischen Kompositionen aus der Zeit des 2. Weltkriegs.

 

 

 

Franz Schubert

Fern und nah. Lieder:
Rastlose Liebe; Heidenröslein; An den Mond; Der Hirt auf dem Felsen; Nähe des Geliebten; Gretchen am Spinnrade; Der Leiermann; Geheimes; Morgenlied u.a.

Francine van der Hejden, Sopran
Div. Begleiter

Quintone Q1702, Preiscode: CD, VÖ: 14.3.2018, 9789078740506

Eine interessante Produktion, die zugleich Künstlerfreundschaften dokumentiert. Denn die Sopranistin hat die Schubert-Lieder in wechselnder Begleitung durch Harfe, Pianoforte, Harmonium, Klarinette und Gitarre aufgenommen. So entstand ein äußerst klangfarbiges, abwechslungsreiches Album. Als Solistin hat Francine van der Heijden Aufnahmen mit Dirigenten wie Péter Eötvös, Ton Koopman und Oleg Caetani gemacht. Sie konzertierte auch mit Orchestern wie dem Niederländischen Rundfunkkammerorchester, dem Schönberg Ensemble und der Robert Schumann Philharmonie. Letzte Saison debütierte sie im Grote Zaal des Concertgebouw als Euridice in Glucks Orfeo unter der Leitung von Christian Zacharias und dem Nederlands Kamerorkest. Sie war auch als Sylvia in Haydns L‘Isola disabitata mit dem Niederländischen Radio-Kammerorchester unter der Leitung von Frans Brüggen zu hören. Francine van der Heijden ist regelmäßig Gast beim Holland Early Music Festival. Sie tritt häufig als Liedsängerin auf.

 

 

 

The Silver Age

Lieder  von Sergej Rachmaninoff, Peter Tschaikowsky, Modest Mussorgsky

Ekaterina Levental, Mezzosopran
Maurice Lammerts van Bueren, Klavier

Quintone Q1703, Preiscode: CD, VÖ: 14.3.2018, 9789078740513

Ekaterina Levental stammt aus Taschkent, der Hauptstadt Usbekistans. Jetzt lebt und arbeitet sie in Amsterdam und präsentiert hier eine beeindruckende Anthologie der schönsten und berührendsten spätromantischen russischen Lieder aus dem sogenannten Silbernen Zeitalter. Die Zusammenarbeit mit dem Pianisten Maurice Lammerts van Bueren führte zu einem mitreißenden Programm von atemberaubender Schönheit.

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