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Katalogkategorien

Neuheiten vom 21.3.2018

 

Georg Friedrich Händel

Konzerte und Orchesterwerke:
Konzert für Harfe und Laute nach op. 4,6
Harfenkonzert nach op. 4,5
Concerto grosso „Alexander‘s Feast“
Sinfonien aus „Jephta“
Suite aus „Rodrigo“

Osian Ellis, Harfe
Desmond Dupré, Laute
Carl Pini, Neville Marriner, Violine
Philomusica of London, Granville Jones, Anthony Lewis

Eloquence ELQ4824749, Preiscode: BL, VÖ: 21.3.2018, 0028948247493

Die hier zusammengestellten Aufnahmen waren seinerzeit auf den ersten Stereo-LPs enthalten, die L‘Oiseau-Lyre, das Sub-Label der Decca, veröffentlichte. Das war 1958; die Musik wurde zusammengestellt und herausgegeben von Philip Cranmer und Anthony Lewis, die beide viel zum frühen Erfolg des Labels beigetragen haben. Die Bearbeitungen aus den Orgelkonzerten op. 4 nahm zwei Jahre später der Cembalist Thurston Dart in Zusammenarbeit mit Granville Jones vor. Interessant auch, dass Neville Marriner hier nicht als Dirigent, sondern als Geiger zu erleben ist.

 

 

 

Van Beinum dirigiert Schubert

Symphonien Nrn. 3-6 und 8
Bühnenmusik „Rosamunde“

Concertgebouworkest, Eduard van Beinum

Eloquence ELQ4825521, Preiscode: BG (2 CD), VÖ: 21.3.2018, 0028948255214

Eduard van Beinums Beitrag zur Entwicklung und Formung des Concertgebouworkest wird zwischen den längeren Leitungsperioden von Willem Mengelberg und Bernard Haitink gern etwas unterschätzt, dabei wird die Bedeutung van Beinums schon anhand der zahlreichen Aufnahmen für Philips und Decca deutlich. Dieses Doppelalbum zeigt Eduard van Beinum als Interpret von Musik, die ihm ganz besonders am Herzen lag. Er war ein großartiger Schubert-Interpret, der ganz intuitiv das Wesen dieser Musik erfasst hatte. Er scheute nicht vor Pathos zurück, doch sind seine Interpretationen frei von romantischer Schwere und Sentimentalität und somit stilistisch seiner Zeit eigentlich voraus. Die Aufnahmen entstanden zwischen 1946 und 1957.

 

 

 

Johann Sebastian Bach

Neungeistliche Kantaten:
Wie schön leuchtet der Morgenstern, BWV 1
Christ lag in Todesbanden, BWV 4
Es erhub sich ein Streit, BWV 19
Ich hatte viel Bekümmernis, BWV 21
Gott der Herr ist Sonn‘ und Schild, BWV 79
Meine Seele rühmt und preist, BWV 189
Brich dem Hungrigen dein Brot, BWV 39
Herr, gehe nicht ins Gericht, BWV 105
Vergnügte Ruh‘, beliebte Seelenlust, BWV 170

Berliner Motettenchor
Berliner Philharmoniker, Fritz Lehmann

Eloquence ELQ4827642, Preiscode: DC (3 CD), VÖ: 21.3.2018, 0028948276424

Sämtliche Kantatenaufnahmen eines Dirigenten, der für diese Musik zu seiner Zeit Standards setzte, neu gemastered und erstmals auf CD zusammengestellt. Lehmann war der Bach-Dirigent in der Generation vor Karl Richter, der diese Kantaten einem internationalen Publikum nahe brachte. Und wer weiß, ob Lehmann nicht die Führung behalten hätte, wäre er nicht 1956 schon im Alter von 51 Jahren gestorben. Die Kantaten nahm er zwischen 1950 und 1952 für die neu gegründete Archiv-Serie der Deutschen Gramophon auf, mit der frühe Musik, insbesondere Barockmusik dokumentiert werden sollte. Natürlich sind das noch keine Interpretationen nach heutigem Wissensstand bezüglich historischer Aufführungspraxis, und doch sind sie in sich stimmig und überzeugend.

 

 

 

Van Beinum dirigiert Mahler

Symphonie Nr. 4
Margaret Ritchie, Sopran
Concertgeboworkest, Eduard van Beinum

Lieder eines fahrenden Gesellen
Eugenia Zareska, Mezzosopran
London Philharmonic Orchestra, Eduard van Beinum
Nan Merriman, Alt
Concertgebouworkest, Eduard van Beinum

Das Lied von der Erde
Ernst Haefliger, Tenor
Nan Merriman, Alt
Concertgebouworkest, Eduard van Beinum

Eloquence ELQ4828147, Preiscode: BG (2 CD), VÖ: 21.3.2018, 0028948281473

Dies sind sämtliche Aufnahmen mit Musik Gustav Mahlers, die Eduard van Beinum für Decca gemacht hatte; einige davon sind erstmals auf CD zu hören. Dem Dirigenten war der Zugang zur Musik Mahlers zunächst nicht leicht gefallen; es ist daher kein Zufall, dass er die 4. Symphonie 1952 aufnahm, die von der Form her sicher „klassischste“ der Symphonien Mahlers – was van Beinums musikalischem Temperament eher lag. Die Raffinesse dieser Einspielung machte sie zu einem Klassiker für Mahler-Fans. Und auch mit den Aufnahmen der „Lieder eines fahrenden Gesellen“ und des „Lied von der Erde“ schuf van Beinum herausragende Interpretationen, die bis heute Bestand haben.

 

 

 

Fiedler Encores

Werke von Sibelius, Smetana, Dvorak, Mendelssohn, Humperdinck, Chopin, Verdi, WIlliams, Sondheim, Streisand, Sedaka

Boston Pops Orchestra, Arthur Fiedler

Eloquence ELQ4828792, Preiscode: BL, VÖ: 21.3.2018, 0028948287925

Ein halbes Jahrhundert lang war Arthur Fiedler Musikdirektor des Boston Pops Orchestra und vermittelte die Musik der Klassik in dieser Zeit Millionen von Menschen. „Fiedler Encores“ erschien 1978, und der Titel führt ein wenig in die Irre, denn das Album enthielt keineswegs nur „Schmankerl“ und Virtuosenhits, sondern auch so „ernsthafte“ Werke wie Sibelius‘ „Finlandia“ oder „Vitava“ aus Dovraks „Ma Vlast“. Daneben allerdings auch der „Hochzeitsmarsch“ oder Filmmusik von John Williams. Jedenfalls erklärt dieses Album sehr gut, warum Fiedler-Aufnahmen sich bis 1963 bereits über zwei Millionen Mal verkauft hatten.

 

 

            

Tivadar Szántó (1877-1934)

Sämtliche Klavierwerke

Artur Cimirro, Klavier

Vol. 1:
Études Orientales op. 1; Ballade in c-moll op. 2; Dramatische Elegie op. 3; Lamentationen op. 4; Strawinsky-Suite

Acte Préalable AP0386, Preiscode: CE, VÖ: 21.3.2018, 5901741653867

Vol. 2:
Variations et Finale; In Japan; Contrastes; Zwei japanische Melodien; Quatre nouvelles pièces; Strawinsky-Marsch

Acte Préalable AP0387, Preiscode: CE, VÖ: 21.3.2018, 5901741653874

Ersteinspielung

Tivadar (Theodor) Szántó, in Wien geboren, war etwa 21 Jahre alt, als er in Berlin auf seinen bedeutendsten Lehrer traf: Ferrucio Busoni. Dessen Einfluss ist sowohl auf Szántós pianistische Interpretationen wie im Mix tonaler wie atonaler Elemente auch auf seine Kompositionen unverkennbar. Eine intensive Freundschaft verband ihn mit Maurice Ravel. Früh schon setzte er sich für die Musik Kodálys und Bartóks ein und erlangte einen herausragenden Ruf als exzellenter Lehrer.

 

 

 

Ryszard Sielicki (1916-2005)

Kammermusik für Streicher:
Violinsonate „Zum Andenken an Schostakowitsch“
Rêverie für Violine und Klavier
Jankel‘s Mazurka für Violine und Klavier
Melodie für Cello und Klavier
Burlesca, polnischer Tanz für Cello und Klavier
Streichquartett Nr. 1 f-moll

Agnieszka Marucha, Violine
Olga Losakiewicz-Marcyniak, Cello
Thomasz Pawlowski, Klavier
Opium String Quartet

Acte Préalable AP0390, Preiscode: CE, VÖ: 21.3.2018, 5901741653904

Ersteinspielung

Sielicki studierte am Warschauer Konservatorium und setzte seine Studien nach 1939 in verschiedenen Städten der Sowjetunion fort; u.a. bei Schostakowitsch in Moskau. 1956 kehrte er nach Polen zurück und wurde Direktor der Polskie Nagrania Schallplattenfirma, wo er legendäre Serien mit alter polnischer Musik und Jazz etablierte.

 

 

 

Artur Cimirro (*1982)

Klavierwerke vol. 1:
Four Romantic Pieces op. 12; Nocturnes opp. 5, 11, 26 und 32b; Three Left Hand Pieces op. 9; Scherzi opp. 10,1  und 10, 2; The Meridional Seasons op. 30; QUantum Tocata op. 14

Artur Cimirro, Klavier

Acte Préalable AP0400, Preiscode: CE, VÖ: 21.3.2018, 5901741654000

Ersteinspielung

Cimirro ist weltweit als Pianist gefragt; er spielt Repertoire von Liszt bis Sorabji, von Buxtehude bis Vieira. Stets bemüht er sich bei seinen Interpretationen um eine Berücksichtigung der historischen Fakten, die mit dem Komponisten und seinem Werk verbunden sind. Der Gewinner zahlreicher Wettbewerbe ist auch ein brillanter Komponist und Arrangeur, wie dieses Album zeigt.

 

 

             

René de Boisdeffre (1838-1906)

Werke für Viola und Klavier

Marcin Murawski, Viola
Urszula Szyrynska, Klavier

Vol. 1:
Mélodies op. 6; Sechs Stücke op. 15; Trois pièces op. 20; Trois pièces op. 26; Berceuse op. 34; Trois pièces op. 40; Élévatio op. 48

Acte Préalable AP0401, Preiscode: CE, VÖ: 21.3.2018, 5901741654017

Vol. 2:
Suite orientale op. 72; Deux morceaux op. 51; Rêverie op. 55; Suite op. 56; Andantino op. 60; Scenes villageoises op. 86; Trois pièces pittoresques op. 93

Acte Préalable AP0402, Preiscode: CE, VÖ: 21.3.2018, 5901741654024

Ersteinspielung

Herausragendes Kennzeichen der Musik des französischen Komponisten ist seine reiche melodische Erfindungsgabe, die seinen Stil lebenslang prägte. Zugleich führte sie dazu, dass eine stilistische Entwicklung nicht so recht stattfand, so dass sein Werk zunehmend in Vergessenheit geriet. Inspiriert war er von Gounod, Massenet, Lalo und Saint-Saëns, für die ebenfalls die Schönheit und der Ausdruck von Gefühlen im Vordergrund stand. Diese Auswahl aus seiner Kammermusik ist ein schönes Beispiel für die Musik der Belle Epoque.

 

 

 

Raul Koczalski (1885-1948)

Klavierkonzerte:
Nr. 1 h-moll op. 79
Nr. 2 G-dur op. 83

Joanna Lawrynowicz, Klavier
Orkoestra Symfoniczna Filharmonii Podkarpackiej, Massimiliano Caldi

Acte Préalable AP0501, Preiscode: CE, VÖ: 21.3.2018, 5901741655014

Ersteinspielung

Der Komponist stammte aus einer sehr musikalischen Warschauer Familie; seine Eltern erkannten sehr früh sein überragendes Talent. Schon mit vier Jahren trat Koczalski öffentlich auf und spielte u.a. vor Anton Rubinstein, der von dem Kind verblüfft und begeistert war. Neben seiner Tätigkeit als Klaviervirtuose war er ein äußerst fruchtbarer Komponist, der alle Genres von der Oper über die Sinfonie bis zur Kammermusik bediente und neben vielen anderen Werken nicht weniger als sechs Klavierkonzerte schuf.

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