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Neuheiten vom 13.6.2018

 

George Crumb

Klavierwerke:
Metamorphoses (Book I)
Five Pieces for Piano

Margaret Leng Tan, Klavier

Mode MODE303, Preiscode: CK, VÖ: 13.6.2018, 764593030324

Diese wichtige Einspielung koppelt Crumbs erstes Klavierwerk, die „Five Pieces“ (1929) mit seinem letzten Klavierzyklus, den „Metamorphosen“ (2017). Margaret Leng Tan ist seit langem Spezialistin für Crumbs Musik; die „Metamorphosen“ wurden für sie geschrieben. Die Aufnahme entstand bei den Donaueschinger Musiktagen 2017. Der Zyklus ist ein natürlicher Nachfolger des monumentalen „Makrokosmos I und II“. Mit einer leichten Verbeugung vor Mussorgskys „Bildern einer Ausstellung“ ist jeder Satz der „Metamorphosen“ von einem berühmten Bild inspiriert. Und vom Interpreten wird nicht nur das Spiel auf der Klaviatur, sondern auch im Instrument und Gesang verlangt.

 

 

 

Antonio Vivaldi

Kammerkonzerte

Il delirio fantastico, Vincent Bernhardt

Calliope CAL1852, Preiscode: CE, VÖ: 13.6.2018, 3760039833242

Absolute Schätze im reichhaltigen Repertoire Vivaldis. Diese Konzerte gehören zu einem ganz eigenen Genre, das der Komponist selbst erfunden hat. Es sind fantasievolle, frische Konzerte für verschiedene Solisten – aber ohne Orchester! Die Begleitung besteht nur aus dem typischen barocken Continuo.

 

 

 

Frédéric Chopin

Etüden, Polonaisen, Nocturnes

Philippe Guilhon-Herbert, Klavier

Calliope CAL1854, Preiscode: CE, VÖ: 13.6.2018, 3760039833266

Die farbenreiche Zusammenstellung des Repertoires, die sich an einem Klavierabend orientiert, illustriert nachdrücklich die künstlerische Persönlichkeit Chopins: die majestätische 3. Ballade, die melancholische Intensität der Polonaise-Fantaisie, die rätselhafte Delikatesse des 2. Impromptu, die monumentale Kraft der Fantaisie, das patriotische Pathos der Polonaise...

 

 

 

Das verliebte Fagott

Sonaten, Lieder und Vortragsstücke von Galliard, Smith, Festing, Lampe, Merci, Pepusch

Jennifer Harris, Barockfagott
Ensemble Chameleon

Ambitus AMB96981, Preiscode: CE, VÖ: 13.6.2018, 4011392969819

Wenn ein Fagott singen könnte, dann wäre diese CD sein Liebeslied. Reisen Sie mit uns in die Vergangenheit und hören Sie Sonaten und Lieder des 18. Jahrhunderts aus England, gespielt von der renommierten Fagottistin Jennifer Harris und dem Ensemble Chameleon. Tauchen Sie ein in die Welt der barocken Liebe!

 

 

 

Tribute an Erling Blöndal Bengtsson

Die norwegischen Rundfunkaufnahmen 1967-2000:
Elgar: Cellokonzert
Egge: Cellokonzert
Hvoslev: Cellokonzert
Brahms: Trio op. 114
Schostakowitsch: Klaviertrio op. 67
Grieg: Cellosonate

Danacord DACOCD780, Preiscode: CK (2 zum Preis von 1), VÖ: 13.6.2018, 5709499780008

Dieses Doppelalbum ergänzt die Diskographie des bedeutenden dänischen Cellisten um zwei bisher nicht veröffentlichte Aufnahmen des norwegischen Rundfunks, nämlich der Cellokonzerte von Egge und Hvoslev.

 

 

 

L‘heure Satie

Satie und seine Lieder:
Choral inappétissant; Je te veux; Trois mélodies de 1916; Sports et divertissements; Les Gnossiennes; Vexations; Gymnopédie no. 1; Ludions; La Diva de „l‘empire“

Trio Satie:
Isabel Piganiol, Sopran
Lars Malther, Kontrabaß
Ulla Habermann, Klavier und Orgel

Danacord DACOCD790, Preiscode: CK, VÖ: 13.6.2018, 5709499790007

Satie schrieb neben den heute recht bekannten Klavierstücken auch eine ganze Reihe von Liedern, Ballett- und Filmmusik; er nannte das „Musique d‘ameublement“. Wie er überhaupt seinen Stücken eigenartige Titel gab wie dem „unappetitlichen Choral“. Sein musikalischer Kosmos ist eine großartige Überblendung von sentimentalem Zirkus, lyrischer Modernität und bewusster Bewusstlosigkeit, zugleich einfach und komplex, lustig und traurig, edel und vulgär. Immer wieder überraschend, die Hörer bewusst auf falsche Fährten lockend. Geschrieben von einem leicht verrückten Exzentriker, der mit zwei aus Platzmangel übereinander gestapelten Klavieren lebte, mehr als 100 Regenschirme besaß und eine kurze, heftige Romanze mit der Malerin Suzanne Valadon hatte, die er einmal aus dem Fenster warf. Vor der Polizei entschuldigte er sich damit, Frau Valadon sei ja schließlich gelernte Akrobatin. Nach seinem Tod fand man in einer Box all die Briefe seiner Freunde an ihn – ungeöffnet...

 

 

 

Feliks Nowowiejski (1877-1946)

Orgelkonzerte op. 56,1-4
Orgelwerke

Stanislaw Diwiszek, Orgel

Acte Préalable AP0408, Preiscode: EB (2 CD), VÖ: 13.6.2018, 5901741654086

Ersteinspielung

Die Werke dieser Einspielung stammen aus ganz verschiedenen Schaffensperioden des Komponisten. Eine großartige Gelegenheit, zu beobachten, wie sich seine Kreativität im Laufe der Zeit änderte, wie sich Stil, Form und musikalische Sprache formten und entwickelten. Wie bei vielen seiner Werke ist es schwer, einen Kompositionszeitpunkt festzustellen – Nowowiejski pflegte sporadisch, ohne Kontinuität zu komponieren. Oft kam er auf frühere Werke zurück, die er viel später erst fertigstellte. Das gilt auch für seine Orgelwerke.

 

 

 

Jerzy Gablenz (1888-1937)

Klavierwerke und Kammermusik:
Sonate für Cello und Klavier op. 15
Intermezzo à la mazurka op. 2
Canzona für Flöte und Klavier op. 1,2
4 Improvisationen für Klavier op. 1,3
Arabesque für Oboe und Klavier op. 28,6
5 Walzer für Klavier vierhändig op. 28

Katarzyna Czerwinska-Gosz, Flöte
Marta Rozanska, Oboe
Blazej Golinski, Cello
Anna Liszewska, Anna Mikolon, Klavier

Acte Préalable AP0412, Preiscode: CE, VÖ: 13.6.2018, 5901741654123

Ersteinspielung

Gablenz entstammte einer musikalischen Familie: ein Großvater unterrichtete am Krakauer Konservatorium, sein Onkel war Geiger und sein Vater ein begabter Amateurpianist. So hatte er Klavier- und Flötenunterricht und erlernte das Orgel- und Cellospiel. Er studierte dann Jura an der Krakauer Jagiellonen-Universität. Um 1907 lernte er seine zukünftige Frau Margaret Schoen kennen, die als Klavierlehrerin tätig war. Er komponierte um diese Zeit zahlreiche Klavierstücke und Lieder. 1919 erhielt er den Auftrag, Stanislaw Moniuszkos verschollene Oper Straszny dwór (Das Gespensterschloss) zu rekonstruieren. Die Aufführung des Werkes fand im gleichen Jahr mit großem Erfolg bei Publikum und Kritik statt.  Nach Skizzen zu einem Konzertwalzer für Sinfonieorchester komponierte Gablenz 1924 die sinfonische Dichtung In den Bergen. Nach weiteren sinfonischen Dichtungen entstand 1926 seine erste Sinfonie, deren Uraufführung 1928 an ihrer technischen Schwierigkeit scheiterte, sowie ein Klavierkonzert, das erst zu seinem 100. Geburtstag 1988 in Polen mehrfach gespielt wurde. Daneben komponierte Gablenz fast 100 Klavierlieder, eine Cellosonate, drei Terzette für Frauenstimmen und Klavier und weitere Stücke. Am 11. November 1937 kam Gablenz bei einem Flugzeugabsturz in der Nähe von Warschau ums Leben.

 

 

 

René de Boisdeffre (1838-1906)

Chorwerke:
Dans la Forêt op. 41
L‘Été op. 58
Cantique à deux voix égales op. 80
Les anges de Bethléem
Messe de Notre-Dame de Sion op. 47
O Salutaris op. 4
Ave Maria op. 35

Lewicka, Zuliani, Gallas, Kaczorowski
Dariusz Micorek, Klavier
Ewa Rytel, Klavier und Orgel
Chór Insieme, Monika Bachowska

Acte Préalable AP0414, Preiscode: CE, VÖ: 13.6.2018, 5901741654147

Ersteinspielung

Besonders auffällig an den Werken Boisdeffres ist sein feines Gespür für eine ausgefeilte und durchdachte Melodik. Zeitlebens pflegte er einen ganz eigenen, früh entwickelten Stil, für den er mit Preisen ausgezeichnet wurde, doch zugleich war dieses Festhalten gegen alle modischen Strömungen der Grund für eine zunehmend sinkende Popularität seiner Werke. Gounod, Massenet, Lalo und Saint-Saëns waren für ihn Vorbilder gewesen.

 

 

 

Zygmunt Noskowski (1846-1909)

Klavierwerke vol. 4:
Cracoviennes op. 7
Mazury op. 38
Six Polonaises op. 42

Anna Liszewska, Anna Mikolon, Klavier

Acte Préalable AP0415, Preiscode: CE, VÖ: 13.6.2018, 5901741654154

Ersteinspielung

Zygmunt Noskowski studierte bei Stanislaw Moniuszko. Er wirkte als Lehrer am Blindeninstitut von Warschau und erfand eine Notenschrift für Blinde. Nach weiteren Studien bei Friedrich Kiel in Berlin, wurde er städtischer Musikdirektor in Konstanz. Nach seiner Rückkehr nach Warschau wurde er 1881 Dirigent der Musikgesellschaft und 1888 Lehrer am Konservatorium. Zu seinen Schülern zählten u. a. Mieczyslaw Karlowicz, Ludomir Rólycki, Grzegorz Fitelberg, Apolinary Szeluto und Karol Szymanowski. Seit 1904 war er zweiter Dirigent der Warschauer Philharmonie, seit 1906 auch zweiter Dirigent der städtischen Oper.

 

 

 

Marek Jasinski, Jaromir Gajewski

Werke für Saxophon und Klavier

Julita Przybyska, Saxophon
Urszula Szyrynska, Klavier

Acte Préalable AP0417, Preiscode: CE, VÖ: 13.6.2018, 5901741654178

Ersteinspielung

Beide Komponisten gehören bzw. gehörten zur Musikerszene von Sczecin; ihre Werke werden weltweit aufgeführt bei Festivals, Wettbewerben und in Konzerten. Jasinskis  (1949-2010) kompositorischer Schwerpunkt liegt auf Chorwerken, Kantaten und Oratorien, während Gajewski (*1961) vor allem Instrumentalmusik schreibt.

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