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Neuheiten vom 11.7.2018

 

Felix und Fanny Mendelssohn

Felix Mendelssohn Bartholdy: Ouvertüre und Bühnenmusik zu „Ein Sommernachtstraum“, op. 61
Fanny Mendelssohn-Hensel: Die Mainacht, op. 9,6; Ferne, op. 9,2; Gondellied, op. 1,6

Anna Lucia Richter, Sopran
Barbara Kozelj, Alt
Pro Musica Frauenchor
Budapest Festival Orchestra, Iván Fischer

Channel Classics CCSSA37418, Preiscode: CF (SACD hybrid), VÖ: 11.7.2018, 723385374183

Zu dieser Produktion, der 25. Aufnahme von Fischer und dem Budapest Festival Orchestra für Channel Classics, bemerkte der Dirigent: „Keine Frage – es gibt Feen. Mendelssohn verstand es, ihre Sprache gut zu sprechen. Als er sich entschloss, Musik zu Shakespeares Stück zu schreiben, konzentrierte er sich auf die Szenen mit Feen. Menschen lieben seine Musik; sie unterhält sie. Sie dürfen auch dieser SACD lauschen. Aber wir machten diese Aufnahme für Feen. Sie hören anders. Diese Aufnahme ist voller versteckter Botschaften, die sie verstehen werden. Feen umgeben uns ständig. Manchmal treten sie mit uns in Kontakt, aber manchmal warten sie auch lange Zeit auf den richtigen Moment. Wenn du leise bist und deine Augen öffnest, wirst du sie bemerken. Sie hören dieser Musik mit höherer Aufmerksamkeit zu.“

 

 

 

Bartók und Brahms

Béla Bartók: Divertimento für Streichorchester
Johannes Brahms: Streichquartett Nr. 2, op. 111

Amsterdam Sinfonietta, Candida Thompson

Channel Classics CCS37518, Preiscode: CF, VÖ: 11.7.2018, 723385375180

Beide Komponisten verbindet eine Liebe zur Volksmusik, die ihnen als Inspirationsquelle diente. Wie bei vorangegangenen Aufnahmen verbinden die Amsterdam Sinfonietta unter ihrer Leiterin Candida Thompson ein Werk für Streichorchester mit dem Arrangement eines Kammermusikwerkes. Candida Thompson ist seit 1995 Konzertmeisterin der Amsterdam Sinfonietta und seit 2005 auch ihre künstlerische Leiterin. Das Ensemble, aus 22 Streichern bestehend, wird besonders für seine innovativen Programme geschätzt. Stets werden Originalwerke und passende Arrangements einander gegenübergestellt, was oft zu überraschenden Korrelationen führt.

 

 

 

Clair de lune – Violine und Klavier

Ravel: Sonate Nr. 2 G-dur; Tzigane Rhapsodie
Fauré: Après une rêve, op. 7; Sonate Nr. 1, op. 13
Debussy: Clair de lune; Sonate g-moll
Massenet: Méditation de Thais

Tatiana Samouil, Violine
David Lively, Klavier

Indésens INDE108, Preiscode: CE, VÖ: 11.7.2018, 3760039831309

Ein Programm, das drei besonders wichtige Sonaten der französischen Violinschule in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts enthält. Tatiana Samouil, eine der führenden russischen Geigerinnen, ist eine international gefeierte Solistin, Pädagogin und Musikerin.  Nach einem schicksalhaften Treffen mit dem legendären Igor Oistrach während des Nielsen-Wettbewerbs wurde Tatiana seine Schülerin am Brüsseler Konservatorium, und während dreier Jahre gewann sie Preise der renommiertesten internationalen Violinwettbewerbe, wie »Tschaikowsky«, »Michael Hill«, »Königin Elisabeth« und »Jean Sibelius«.

 

 

 

Antonio Vivaldi

Concerti opus X – 6 Flötenkonzerte

Vincent Lucas, Flöte
Orchestre de Chambre de Toulouse, Gilles Colliard

Indésens INDE109, Preiscode: CE, VÖ: 11.7.2018, 3760039831316

Unter den Instrumenten, die der „rote Priester“ neben der Violine besonders schätzte, nimmt die Flöte eine herausragende Stellung ein. – Im Alter von 17 Jahren wurde Vincent Lucas als erster Franzose mit dem Prager Internationalen Rundfunkwettbewerb (Conceptino Praga) ausgezeichnet. Als er 14 Jahre alt war, gehörte er zu den jüngsten Flötisten, die in das Pariser Konservatorium (CNSMDP) aufgenommen wurden. Nach fünf Jahren im Toulouse Capitol Orchestra trat er für sechs Jahre einem der renommiertesten Orchester der Welt, den Berliner Philharmonikern, bei. Seit 1994 ist er erster Soloflötist am „Orchestre de Paris“. Neben seiner Karriere als Orchestermusiker umfasst seine Lehrtätigkeit viele Meisterkurse in Frankreich und im Ausland. Seit 1995 ist er Professor am Pariser Conservatoire (CNSMDP) und wurde 1999 zum Abteilungsleiter am Nationalen Konservatorium der Region Paris (CNR) ernannt. Er wird sehr geschätzt für seine kammermusikalischen Aktivitäten mit vielen renommierten Musikern wie Christoph Eschenbach, Marie-Pierre Langlamet, Christian Ivaldi, Eric Le Sage, Paul Meyer Michel Beroff, Brigitte Engerer, Xavier Philipps, Svtelin Roussev, Radek Baborák ...). Vincent Lucas ist Mitglied des Pariser Bläsertrios (Trio à Vent de Paris).

 

 

 

Astor Piazzolla: Tango en otoño

Libertango; Tanti anni prima; Años de soledad, Cierra tus ojos y escucha; Café 1930; Hace veinte años; Oblivion; Escolaso, Adios Nonino u.a.

Trio Innova:
David Zambon, Tuba
Patrick Zygmanowski, Klavier
Jean-Marc Fabiano, Akkordeon

Indésens INDE113, Preiscode: CE, VÖ: 11.7.2018, 3760039831354

Dieses Album ist der Mitschnitt eines Konzerts, das Astor Piazzolla, dem Tango und Argentinien gewidmet war. Lebendig und melancholisch, schmerzhaft und zugleich verletzend kann die Musik des berühmten Bandoneonisten sein, der aus dem populären Tango eine raffinierte Kunstform macht, losgelöst vom Zweck des Tanzes. Die Geburt des Tango nuevo.

 

 

 

Horntrios

Johannes Brahms: Trio op. 40
György Ligeti: Trio

André Cazalet, Horn
Guy Comentale, Violine
Cyril Huvé, Klavier

Calliope CAL1857, Preiscode: CE, VÖ: 11.7.2018, 3760039833297

Als Solohornist des Orchestre de Paris ist André Cazalet sowohl als Solist wie auch als Kammermusiker in Europa, den USA und Asien aufgetreten (mit D. Barenboim, S. Mintz, dem Talich Quartet, J.-P. Rampal oder den Schwestern Labèque). Der Professor für Horn am Pariser Konservatorium war auch regelmäßig Gast an bedeutenden Akademien (Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau, Musikhochschule Hamburg, Musikhochschule Oslo, Europäische Mozart-Stiftung, Zentrales Konservatorium in Peking). Seine Diskographie umfasst Leopold Mozarts, Joseph und Michael Haydn-Konzerte, Poulencs Élégie (vom Gramophone-Magazin ausgezeichnet) eben diese 1989 entstandene Aufnahme der Brahms und Ligeti-Trios, die den Grand Prix du disque gewann.

 

 

 

Johann Sebastian Bach

Das wohltemperierte Klavier, Buch 1 und 2, BWV 846-893

Heidrun Holtmann, Klavier

Musicaphon M56922, Preiscode: ED (4 zum Preis von 2), VÖ: 11.7.2018, 4012476569222

Heidrun Holtmann, in Münster geboren, begann im Alter von vier Jahren Klavierunterricht zu nehmen. Als Neunjährige wurde sie in die Klasse von Prof. Renate Kretschmar-Fischer an der Musikhochschule Detmold aufgenommen, wo sie zehn Jahre später ihre Künstlerische Reifeprüfung mit dem Zusatz „summa cum laude“ und danach ihr Konzertexamen „mit Auszeichnung“ bestand. Weitere Anregungen erhielt sie von Nikita Magaloff, Alfred Brendel, Vladimir Ashkenazy, Krystian Zimerman und György Kurtág. Sie war Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und erhielt den Förderpreis für junge Künstler des Landes Nordrhein-Westfalen sowie den Kulturpreis des Landesverbandes Lippe.  Heidrun Holtmann war mehrfach Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe. 1982 gewann sie als bis heute Jüngste den 1. Preis beim „Concours Géza Anda“ in Zürich und konnte binnen weniger Jahre Publikum und Kritiker überzeugen. Engagements mit Dirigenten wie Antal Doráti, Iván Fischer und David Zinman folgten, und sie musizierte mit dem Royal Philharmonic Orchestra London, dem Detroit Symphony Orchestra und dem Tonhalle-Orchester Zürich ebenso wie mit zahlreichen anderen Sinfonie- und Kammerorchestern in der Bundesrepublik Deutschland und im Ausland. Heidrun Holtmann war u. a. Gastprofessorin an der Universität der Künste Berlin und gab Meisterkurse und Workshops an verschiedenen Universitäten und Musikhochschulen wie z. B. in Dortmund, Nürnberg, Detmold und Jerusalem, dabei u. a.  in Zusammenarbeit mit der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung sowie bei internationalen Festivals wie dem Kuhmo Chamber Music Festival und dem Art Link Festival Belgrad.

 

 

 

 

Tomaso Albinoni (1671-1751)

Lontan da te mia vita – Kantaten und Sonaten:
Kantate „Lontan da te mia vita“
Sonate B-dur für Violine und B.c.
Kantate „Il penar senza speranza“
Sonate g-moll für Violine und B.c.
Kantate „Donna illustre del latio“
Sonate B-dur für Violine

I Solisti Ambrosiani

Leonardo LDV14039, Preiscode: BD, VÖ: 11.7.2018, 8051773570391

Teilweise Ersteinspielung

Der vielseitige Komponist Albinoni ist diskographisch noch längst nicht umfassend erschlossen. Das Ensemble I Solisti Ambrosiani, das sich die Wiederentdeckung barocken Repertoires auf die Fahnen geschrieben hat, trägt nun zur Schließung einer weiteren Lücke bei. Die drei hier vorgestellten, bisher nicht aufgenommenen Kantaten für Sopran und Continuo fanden die Musiker in einem posthumen Manuskript (um 1780), das in der Berliner Staatsbibliothek aufbewahrt wird. Die Kantaten gehören zu der Sammlung von 18 weltlichen Kantaten T.204 und begeistern mit ihrem Wechsel zwischen intensiver Lyrik und abrupter Lebendigkeit.

 

 

 

„F“ for „Fake“

Fälschungen in der Musik des 18. Jahrhunderts
Chédeville: Sonate G-dur
Geminiani: Sonate G-dur
Castrucci: Sonaten G-dur, D-dur
Chaboud: Sonate e-moll
Händel: Soante D-dur
Vivaldi (?): Sonate e-moll
J. Chr. Bach (?): Sonate G-dur

Trio Gli Speziali:
Silvia Tuja, Traversflöte
Elisabetta Soresina, Barockcello
Giuseppe Reggiori, Cembalo

Leonardo LDV14040, Preiscode: BD, VÖ: 11.7.2018, 8051773570407

Dieses Projekt gibt einen Einblick in die Fälschung von Musik in all ihren denkbaren Facetten mit dem Problem der Zuschreibung zu einzelnen Komponisten im Zentrum. Man wird vielleicht überrascht sein, eine der bekanntesten Sonaten Vivaldis, die Cellosonate Nr. 5, hier zu finden. Aber der informative Booklet-Text von Eleanor Selfridge-Field lässt erhebliche Zweifel an Vivaldis Urheberschaft nicht nur von dieser, sondern auch von drei weiteren Sonaten aus der historischen Edition von Leclerc-Bovin (1740) aufkommen.

 

 

 

Gioachino Rossini

Soirées musicales:
„La regata veneziana“, drei Canzonetten
„Mi lagnerò tacendo“
„Soirées musicales“, Arien und Duette

Valentina Varriale, Sopran
Monica Carletti, Mezzosopran
Giulio Pelligra, Tenor
Salvatore Grigoli, Bass
Marco Sollini, Klavier

Leonardo LDV14041, Preiscode: BD, VÖ: 11.7.2018, 8051773570414

Teilweise Ersteinspielung

Diese CD hat raffinierte, geistreiche Unterhaltung zum Ziel. Das zeigt sich schon in der Auswahl des Repertoires, das zwei bisher nicht eingespielte Versionen von „Mi lagnerò tacendo“ enthält, aber auch in der Auswahl der Künstler. Da stehen bereits Etablierte mit eigener Diskographie neben Jungen, die aber schon in bedeutenden Rollen debütierten und wichtige Preise gewonnen haben.

 

 

 

Arrigo Boito

Mefistofele

Siepi, Del Monaco, Tebaldi, Cavalli, De Palma
Orchestra e Coro dell‘Accademia di Santa Cecilia, Tullio Serafin

Urania Arts WS121374, Preiscode: BD (2 CD), VÖ: 11.7.2018, 8051773573743

Die überragende Besetzung, aber auch die hervorragende Stereo-Aufnahme (1957!) ließen diese Produktion zu einer Referenzeinspielung dieser bedeutenden Oper werden.

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