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Neuheiten vom 7.11.2018

 

Impressions

Musik von Ibert, Satie, Debussy, Castelnuovo-Tedesco, Fauré, Ravel, Ourkouzounov, Assad, Piazzolla

Duo Iridis:
Claudia Reggio, Flöte
Aurélie Oliveros, Gitarre

barteltmusic 4250953200132, PC: CE, VÖ: 7.11.2018, 4250953200132

In der klanglich so aparten Besetzung Flöte und Gitarre präsentiert das Duo Iridis Musik, die vor allem von folkloristischen Elementen inspiriert wurde.

 

 

 

Ida Henriette d‘Fonseca (1806-1858)

18 Lieder (Gesamtaufnahme)

Helene Hvass Hansen, Sopran
Cathrine Penderup, Klavier

Danacord DACOCD777, PC: CK, VÖ: 7.11.2018, 5709499777008

Die Komponistin, 1806 in Kopenhagen geboren, war die Tochter eines deutsch-portugiesischen Immigranten aus Hamburg, der sich in Kopenhagen als Broker niedergelassen hatte. Keine gute Idee, denn nach der Staatspleite Dänemarks 1813 war es im Bankensektor nicht gerade leicht, eine Familie zu ernähren. Die Kinder Fonsecas mussten also schnell auf eigenen Beinen stehen; einige waren talentierte Sänger(innen), und darunter war auch Ida Henriette. Viele ihrer Lieder schrieb sie auf Gedichte von Goethe und A. Oehlenschläger.

 

 

 

American Landscapes

Anthologie amerikanischer Klaviermusik, vol. 3
Mit Werken von Copland, Mason, MacDowell, Grant Still, Farwell, Ornstein

Cecile Licad, Klavier

Danacord DACOCD800, PC: CK, VÖ: 7.11.2018, 5709499800003

Mit dieser Serie will Cecile Licad die stilistische Breite, hohe musikalische Qualität und große Originalität der besten amerikanischen Klaviermusik dokumentieren. Das Schwergewicht liegt dabei auf unterbewerteten, ignorierten oder vergessenen Meisterwerken vom 18. bis zum 21. Jahrhundert. Vol. 1 hatte „American First Sonatas“ zum Thema, vol. 2 die „Music of the Night“ mit amerikanischen Nocturnes. Vol. 3 nun also mit „American Landscapes“, Musik, die von der Weite amerikanischer Landschaft inspiriert wurde.

 

 

 

Francesco Maria Zuccari (1697-1782)

Messe c-moll
Magnificat F-dur (Highlights)

Ensemble Il Concento
Orchestra Barocca di Cremona, Giovanni Battista Columbro

Leonardo LDV14042, PC: BD, VÖ: 7.11.2018, 8051773570421

Ersteinspielung

Zuccari wurde 1718 an der Basilika von Assisi als erster Organist angestellt und von 1725 bis 1727 war er dort auch Kapellmeister. Ab 1727 erfüllte er die gleichen Aufgaben in Rom. Schließlich wurde er erster Organist in Padua von 1742 bis 1749; danach übernahm er wiederum die Leitung der Kapelle von Assisi . Er brachte die Musik mit, die er in Padua geschrieben hatte, wo keines seiner Werke erhalten blieb. In den in Assisi aufbewahrten Musiksammlungen (Cappella-Fonds und Cappella Master‘s Fund) befinden sich stattdessen zahlreiche Manuskripte - manchmal Autographen - seiner Werke. Unter Berücksichtigung einiger anderer Quellen (die zum Beispiel in Bologna aufbewahrt werden) lassen sich fast 400 Kompositionen, fast durchweg geistliche Musik, diesem Komponisten zuordnen. Die fünfstimmige Messe entstand 1723 in Assisi, das Magnificat ebenfalls dort zwei Jahre später. Interessant an der Einspielung ist – neben dem Repertoire – auch die Verwendung der Vallotti-Stimmung.

 

 

 

Pour Connaisseurs et Amateurs

Vierhändige Musik für Tasteninstrumente
Kozeluch: Duo F-dur
Pleyel: Sonate g-moll
Wolf: Sonate C-dur
J. Chr. Bach: Sonate A-dur
Ries: Introduktion und Polonaise
Wieck: Geschwind-Walzer
Czerny: Introduzione & Allegro agitato; Rondeau militaire

Angela Lazzaroni, Chiara Nicora, Cembalo, Fortepiano und Klavier

Leonardo LDV14043, PC: BD, VÖ: 7.11.2018, 8051773570438

Im 18. Jahrhundert wurde nicht streng unterschieden zwischen Musik für Cembalo, Clavichord, das aufkommende Fortepiano; oft ist es nicht einmal leicht, zu unterscheiden zwischen Klavier- und Orgelmusik. Zumal die Komponisten nur selten das Instrument der Wahl in den Manuskripten angaben. Also bleibt aus heutiger Sicht oft nur die genaue Betrachtung des Notentexts in der Hoffnung, Rückschlüsse auf das intendierte Instrument zu ziehen. Und da ergibt sich dann durchaus eine Präferenz z.B. für das brillante, rauschende Cembalo oder eben doch eher für die weiche Stimme des Fortepianos. Entscheidend im Sinne des Kunstverständnisses im 18., aber auch im 19. Jahrhundert war letztlich „nur“ der „gute Geschmack“.

 

 

 

Jean-Baptiste Loeillet (1680-1730)

Six Suites
zum Unterricht auf Cembalo oder Spinett

Luigi Chiarizia, Cembalo

Leonardo LDV14044, PC: BG (2 CD), VÖ: 7.11.2018, 8051773570445

Ersteinspielung

Dieses Album soll dazu beitragen, den Mangel an Aufnahmen belgischen Repertoires des 18. Jahrhunderts für Tasteninstrumente ein wenig zu lindern. Belgische Kompositionen waren vom französischen Stil inspiriert. Für diese Aufnahme wurde ein Instrument ausgesucht, das perfekt zur Zeit und Gegend passt und über ein Klangspektrum verfügt, wie es Loeillet als Ideal vorgeschwebt haben mag.

 

 

 

Giuseppe Verdi

Macbeth

Taddei, Nilsson, Prevedi, Foiani, Carral, de Palma, Morresi, Carbonari
Orchestra e coro dell‘Accademia di Santa Cecilia di Roma, Thomas Schippers

Urania WS121282, PC: BD (2 CD), VÖ: 7.11.2018, 8051773572821

Neuauflage mit neuem Layout einer Wiederveröffentlichung, die im Urania-Katalog bereits großen Erfolg hatte. Die Originaleinspielung war 1964 entstanden.

 

 

 

Svetlanov dirigiert

Glinka: Jota Aragonesa; Sommernacht in Madrid; Kamarinskaya; Wazer, Chernomors Marsch aus „Ruslan und Ludmilla“; Orientalische Tänze aus „Ruslan und Ludmilla“
Rimsky-Korsakov: Sheherezade

Heinrich Friedhelm, Violine
Staatliches Symphonieorchester der UdSSR, Evgeny Svetlanov

Urania WS121371, PC: BD (2 CD), VÖ: 7.11.2018, 8051773573712

Das Album vereint zwei Aufnahmen des großen russischen Dirigenten, die nur selten zu finden sind. Neben den Werken Glinkas, die in ihrer Auswahl die typischen Facetten russischer Musik seiner Generation zeigen, begeistert die grandiose Vision, mit der Svetlanov Rimsky-Korsakovs Meisterwerk zu symphonischer Größe entfaltet, die charakteristisch ist für den russischen Stil dieser Jahre.

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